Der Fussball-Nationalspieler Ruben Vargas ist seit diesem Frühjahr Markenbotschafter der Don Bosco Jugendhilfe Weltweit und verhilft der in Beromünster ansässigen Hilfsorganisation zu einer prominenten Stimme.
Als Ruben Vargas im WM-Achtelfinal gegen ...
Der Fussball-Nationalspieler Ruben Vargas ist seit diesem Frühjahr Markenbotschafter der Don Bosco Jugendhilfe Weltweit und verhilft der in Beromünster ansässigen Hilfsorganisation zu einer prominenten Stimme.
Als Ruben Vargas im WM-Achtelfinal gegen Kolumbien zum entscheidenden Penalty anlief, hielt die Schweiz den Atem an. Rund 1,2 Millionen Menschen verfolgten den Moment vor den Fernsehgeräten oder an Public Viewings. Besonders intensiv dürften aber auch die Mitarbeitenden des Don Bosco Hauptsitz in Beromünster mitgefiebert haben. Seit diesem Frühjahr ist der Schweizer Nationalspieler offizieller Markenbotschafter der Don Bosco Jugendhilfe Weltweit.
Mit seinem Engagement verleiht Vargas der Arbeit der in Beromünster ansässigen Hilfsorganisation ein bekanntes Gesicht. Die Don Bosco Jugendhilfe Weltweit unterstützt gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche in zahlreichen Ländern. Im Zentrum stehen Bildung, Begleitung und konkrete Hilfe für junge Menschen, die unter Armut, Flucht oder fehlenden Zukunftsperspektiven leiden. Aktuell engagiert sich die Organisation auch für die Opfer der verheerenden Erdbeben in Venezuela.
Vargas und Don Bosco – das passt
«Junge Menschen brauchen Chancen und Vertrauen. Wenn wir ihnen diese geben, entsteht Zukunft – und genau dafür möchte ich mich einsetzen», begründete Vargas seine Entscheidung bei der Bekanntgabe der Partnerschaft. Für Markus Burri, Geschäftsleiter der Don Bosco Jugendhilfe Weltweit, passt der 27-Jährige hervorragend zur Organisation. «Wir sind sehr froh, dass sich Ruben Vargas dazu entschieden hat, sich für uns einzusetzen», sagt Burri. Vargas Vater stammt aus Lateinamerika, seine Mutter aus Luzern, aufgewachsen ist der talentierte Fussballer in der Zentralschweiz. «Er ist ein stiller Schaffer, der seine Aufgaben mit grosser Bescheidenheit und viel Herzblut anpackt. Er wird uns helfen, unsere Arbeit in der Region und in der ganzen Schweiz bekannt zu machen.»
Auch die persönlichen Werte des Fussballers hätten den Ausschlag gegeben. «Ruben hat einen klaren Bezug zur Religion und zum christlichen Glauben», erklärt Burri. Sein Engagement beschränke sich nicht auf repräsentative Auftritte. Besonders am Herzen liege ihm ein Don-Bosco-Projekt in der Dominikanischen Republik. «Er unterstützt uns nicht nur mit seinem Einsatz als Botschafter, wir durften von Ruben auch bereits eine grosszügige Spende entgegennehmen.»
Der verwandelte Penalty dürfte Vargas schweizweit noch bekannter gemacht haben. Für die Don Bosco Jugendhilfe in Beromünster bedeutet dieser sportliche Höhenflug gleichzeitig zusätzliche Aufmerksamkeit für ihre Arbeit – und damit auch für das Ziel, benachteiligten Kindern und Jugendlichen weltweit neue Perspektiven zu eröffnen.
Roland Marti