Markus Dick mag Herausforderungen – sportlich wie beruflich. Der 51-Jährige spricht über Ziele und Begeisterung.
Nach seinem Werdegang gefragt, fasst Markus Dick mit einem Schmunzeln knapp zusammen: «Ich bin gelernter Hochbauzeichner, gelernter ...
Markus Dick mag Herausforderungen – sportlich wie beruflich. Der 51-Jährige spricht über Ziele und Begeisterung.
Nach seinem Werdegang gefragt, fasst Markus Dick mit einem Schmunzeln knapp zusammen: «Ich bin gelernter Hochbauzeichner, gelernter Servicefachangestellter und Bademeister.» Die Kombination der ersten beiden Berufe findet er selbst nicht allzu ungewöhnlich. In beiden spiele eine speditive Organisation zum Wohlbefinden der Menschen eine wichtige Rolle. «Dann war ich 20 Jahre bei Ikea und bekam dort die Chance, mich bis zum Logistikmanager hochzuarbeiten. Es war eine wunderbare Zeit, während der ich auch viel Führungserfahrung gesammelt habe.»
Sein kurzer Blick Richtung Horizont verrät ihn schon, den Wunsch nach einer neuen Herausforderung. «Als junger Vater hatte ich das Glück, diesem Impuls folgen zu können.» Er absolviert die Brevets zum Bademeister, arbeitet in Lenzburg, Seon und Menziken. Als er hört, dass im Strandbad Beinwil ein Leiter gesucht wird, streckt er die Fühler aus. «Und jetzt freue ich mich, dass es klappt.»
Am 10. Mai startet das Strandbad offiziell in die neue Saison. Für das Restaurant ist die Nachfolge noch nicht ganz geklärt. Ein weiterer Bademeister wird gesucht. «Das Team wird aus drei Teilzeitkräften und mir bestehen», schildert Markus Dick. «Janosh Conte bleibt uns erhalten.» Auf dem Programm stehe der Unterhalt von Gelände und Gebäuden. «Nicht zu vergessen Sicherheit. Sicherheit steht immer an erster Stelle.» Die Standards, die Silvan Suter und Stellvertreterin Melanie Rüger und das Team gesetzt haben, seien hoch. Die guten Kontakte zur SLRG Hallwilersee, die er in Menziken habe knüpfen können, sicher hilfreich bei grösseren Anlässen.
Hat er Wünsche? Markus Dick lacht. «Gutes Wetter wäre an dieser Stelle der Klassiker.» Aber auch wenn er dagegen selbstverständlich keine Einwände habe, gebe es Wichtigeres. «Ich freue mich sehr auf die neuen Begegnungen und wünsche mir, dass die Menschen den Veränderungen eine Chance geben und genauso gut gelaunt ins Strandbad kommen wie ich.»
Graziella Jämsä