Die Gemeindeversammlung Zetzwil ging ruhig über die Bühne. Sämtlichen Anträgen wurde einstimmig oder mit sehr grossem Mehr zugestimmt. Vier Einbürgerungswilligen wurde das Gemeindebürgerrecht zugesichert.
Gemeindeammann Daniel Heggli wickelte ...
Die Gemeindeversammlung Zetzwil ging ruhig über die Bühne. Sämtlichen Anträgen wurde einstimmig oder mit sehr grossem Mehr zugestimmt. Vier Einbürgerungswilligen wurde das Gemeindebürgerrecht zugesichert.
Gemeindeammann Daniel Heggli wickelte die Traktanden mit Unterstützung seines Gemeinderatsteams souverän ab. Erstmals amtete die junge Gemeindeschreiberin Yasmin Pfändler im Rahmen einer Gemeindeversammlung, startete sie doch erst Anfang Mai mit dem jetzigen Job. Die Finanzkommission unter der Leitung von Alex Bissola fasste die Rechnung 2025 mit einem Totalumsatz von 5’935’154 Franken (alle Zahlen gerundet) und einem Aufwandüberschuss in Höhe von 116’479 Franken zusammen. Das Defizit liege über den Erwartungen, was besonders dem Gesundheitswesen zuzuschreiben sei. Gedeckt wurde der Mehraufwand durch eine Entnahme aus dem Eigenkapital, welches per 31. Dezember 2025 noch 4’363’323 Franken betrug. Die Kreditabrechnung für die Belagssanierung der Schulgasse mit Bruttoanlagekosten in Höhe von 367’502 und einer Kreditunterschreitung von 32‘497 Franken wurde einstimmig genehmigt, ebenso die Kreditabrechnung für die Sanierung der Wasserleitung Schulgasse mit Bruttoanlagekosten im Betrag von 201’645 Franken und einer Kreditunterschreitung von 13’354 Franken.
Vieles stimmt hier noch
Der Zetzwiler-Anteil für die Kreisschulinformatik aargauSüd beträgt 33’820 Franken. Dieser Kreditposten wurde aufgrund höherer Schülerzahlen um 4222 Franken überschritten. Zur Einbürgerung stellten sich schliesslich Lendrita Gashi (2011), das Ehepaar Klaus Karl (1959) und Ute Barbara (1963) Bachmann sowie Mike Böning (1975) den Stimmberechtigten vor und wurden alle mit grossem Mehr bestätigt, noch unter Vorbehalt der Beschlüsse der Bundes- und Kantonsbehörden. Womit sich die einzelnen Gemeinderatsmitglieder im Rahmen ihrer Ressorts beschäftigen, wurde im Traktandum Verschiedenes berichtet. Bildung, Gesundheit und Verkehr nehmen im ganzen Finanzkuchen den Löwenanteil ein, wie Gemeindeammann Daniel Heggli aufzeigte. Und der Bedarf nimmt künftig zu. Christoph Bossard stellte die geplante Querungshilfe beim Bahnhof vor, die man in drei bis fünf Jahren realisieren möchte, um die Sicherheit zu erhöhen. Und Esther Schütz machte Werbung für die Adventsfenster, die Bundesfeier mit Regierungsrat Markus Dieth, und schliesslich für das Dorffest vom 26. bis 28. Juni. Schon einer der Einbürgerungswilligen hatte vom Wunsch, am «Sonnenhang mit Alpenblick im Wynental» für immer heimisch werden zu dürfen erzählt. Nun, nach dem Erleben seiner ersten Gemeindeversammlung, nickte er zufrieden und lächelte.
Cornelia Forrer