Vier Tage Spiel, Spass und Kameradschaft
01.10.2026 Wynental, UnterkulmDieses Jahr war bei den Turnerinnen und Turnern zum zweiten Mal eine «grosse Turnfahrt» angesagt, d.h. ein Ausflug über 4 Tage für alle Riegen (ohne Jugendriegen) des Vereins. Die erste derartige Vereinsreise fand 2016 aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums des STV ...
Dieses Jahr war bei den Turnerinnen und Turnern zum zweiten Mal eine «grosse Turnfahrt» angesagt, d.h. ein Ausflug über 4 Tage für alle Riegen (ohne Jugendriegen) des Vereins. Die erste derartige Vereinsreise fand 2016 aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums des STV Unterkulm statt.
(Eing.) Die Reise führte diesmal an den Gardasee. Das OK hatte in Garda ein grosses Resort, das viele Sportanlagen (Beachvolleyball, Swimmingpool im Freien wie auch Indoor bis zum Fussballfeld, Golf usw.) anbot, als Unterkunft für die 4-tägige Reise ausgewählt.
Am Donnerstagmorgen startete eine bunte Schar von 57 Turnerinnen und Turnern mit einem Doppelstöckerbus Richtung Süden. Mitte Nachmittag kam die Gruppe nach einer doch längeren (aber nicht langweiligen!) Busfahrt in Garda an. Rechtzeitig, um nach dem Zimmerbezug an der Bar am Pool den Apéro zu geniessen. Die Jüngeren haben natürlich noch das warme Wasser im Pool und die Sonne genossen. Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, hatte das OK verschiedene Aktivitäten rekognosziert und organisiert.
Am Freitag gab es eine Gruppe, die mit E-Bikes die Umgebung erkundete, eine weitere Gruppe zog es vor, im Resort zu bleiben, um den Pool zu geniessen und vom Sportangebot zu profitieren. Und eine weitere Gruppe machte einen Spaziergang in Garda auf dem Markt und im Städtchen und einige wanderten etwas länger dem Strand entlang bis zum Punta San Vigilio, einer Landzunge, die weit in den See hinausragt. Am Abend vor dem Nachtessen stand dann für alle die Besichtigung eines Weingutes in Bardolino auf dem Programm inkl. Führung und Degustation. Auf diesem Weingut wird unter anderem auch der bekannte und beliebte Amarone hergestellt.
Der Samstag wurde ähnlich bestritten wie der Freitag. Im «Gardaland», einem Vergnügungspark mit vielen Attraktionen, tobten sich vor allem die Jüngeren und Junggebliebenen aus. Eine Wandergruppe nahm den Aufstieg auf den Rocca die Garda in Angriff. Der Rocca die Garda ist ein steiler, hoher Fels, der markant zwischen Garda und Bardolino über das Seeufer ragt. Von oben konnte man die tolle Sicht auf Bardolino, Garda, die Halbinsel Sirmione und das gegenüberliegende Ufer geniessen. Die gemütlichere Gruppe besichtigte das Städtchen und den Markt in Peschiera, wo eine Gedenkfeier zur Erinnerung an einen Krieg Ende des 19. Jahrhunderts stattfand. So kam diese Gruppe zufälligerweise noch in den Genuss eines historischen Umzuges mit Soldaten in alten Uniformen usw. Für die Rückreise bestieg diese Gruppe ein Schiff, das sie via Halbinsel Sirmione und weiteren Zwischenstationen wieder nach Garda zurückbrachte.
Am Sonntag war bereits wieder die Heimreise angesagt. Bevor die lange Fahrt in Angriff genommen wurde, gab es noch einen Besuch und eine Führung im Olivenöl-Museum in Cisano. Die Region um den Gardasee ist die nördlichste Region, in der kommerziell wirtschaftlich Oliven angepflanzt und Öl hergestellt werden. Nach dieser Führung mit vielen Informationen rund um das Olivenöl und seiner Geschichte war dann wieder Sitzleder gefragt. Nachdem die obligatorischen, sonntäglichen Staus auf der Gotthardsüdrampe, am Seelisberg und vor Luzern überstanden waren, kam die Reisegruppe am späteren Abend wieder in Unterkulm an. Alle haben wunderschöne, kameradschaftliche und auch interessante Tage am Gardasee verbringen können, die noch lange in bester Erinnerung bleiben werden.

