Zum Jahreskonzert des Jodlerchörlis Suhrental in der reformierten Kirche Muhen erschien das Publikum in hellen Scharen. Geboten wurde ein vielseitiges Programm mit Jodelliedern, einem Duett, einem Quartett, jeweils mit Marcel Amsler am Akkordeon sowie verschiedenen Darbietungen der ...
Zum Jahreskonzert des Jodlerchörlis Suhrental in der reformierten Kirche Muhen erschien das Publikum in hellen Scharen. Geboten wurde ein vielseitiges Programm mit Jodelliedern, einem Duett, einem Quartett, jeweils mit Marcel Amsler am Akkordeon sowie verschiedenen Darbietungen der Örgeligruppe.
Lange vor Konzertbeginn füllte sich die reformierte Kirche Muhen bis zum letzten Platz. Angesagt war das Jahreskonzert des Jodlerchörlis Suhrental. Empfangen wurden die Gäste von der Örgeligruppe, welche auch das Konzert, sowohl im ersten als auch im zweiten Teil, mit lüpfigen Klängen begleitete. Mit dem Marsch «Brunos Pizza», dem Walzer «De Hobby Senn» im ersten Teil und dem bekannten Walzerlied «Alls was bruchsch» sowie dem Schottisch «Im Örgelihuus» – dieses Stück gehört wohl ins Repertoire jeder Örgeliformation – wussten die fünf Musizierenden das Publikum vollends zu begeistern.
Die Vielfalt des Jodels
Das Jodlerchörli Suhrental weicht längst von seinem Namen ab. Mit den 18 Jodelnden, darunter sieben Jodlerinnen, ist es kein «Chörli» mehr, sondern ein stattlicher Chor mit talentierten Mitgliedern. Durch das Programm führten verschiedene Chormitglieder. Mit «Mi Läbesfröid», «s’Chilchli» und «e Wunsch» – Achtung! Dieses Lied hat vier Strophen», wurde das Publikum gewarnt, damit nicht dreinapplaudiert wurde – stiegen sie ein in einen Konzertabend der Superlative. Nach der Einlage der Örgeler folgte das Duett «Dankbarkeit» von Franz Stadelmann mit Vreni Meier und Vreni Schüttel sowie dem Akkordeonspieler Marcel Amsler als Begleitung. Schlag auf Schlag ging es weiter mit dem «Wengernalp Jodel» und dem «Abschied», beide von Robert Fellmann, sowie der deutschen Volksweise «Jo wenn i Gäud gnue hätt». Ein weiterer Höhepunkt folgte nach den weitern Beiträgen der Örgeligruppe mit dem Quartett «I freu mi». Mit «S’Glück im Läbe» und «Mues juchzge» ging das Programm bereits dem Ende entgegen. Der neue Präsident, Simon Pfister, verabschiedete sich mit einem mächtigen Dank an die Zuhörer. Gemäss Programm war «Abezyt» von Hannes Fuhrer das letzte Stück. Allerdings durfte der Chor nicht ohne Zugabe abtreten.
Geselligkeit pflegen
Es wären nicht die Jodler, wenn es nach dem Konzert schon auf den Heimweg ginge. Der goldene Herbstabend war ohnehin zu schön, um jetzt schon Abschied zu nehmen. Auf dem Vorplatz der Kirche waren während des Konzerts fleissige Hände am Werk, sie sorgten für einen unbeschwerten Grillabend. Die Mitglieder der Trachtengruppe Muhen gingen dabei dem Jodlerchörli zur Hand, denn das gesellige Miteinander geniesst in Jodlerkreisen ebenfalls grosse Bedeutung.
Frieda Steffen