Von Vergangenem zu Künftigem
22.10.2026 Region, Beromünster, SeengenWer wissen möchte, wie der Boden für ein Kulturprogramm beschaffen sein sollte und wie man Historisches international verknüpft, ist kommendes Wochenende beim Poesiesommer an der richtigen Adresse.
(Eing.) Samstag, 24.Oktober. Beromünster, ehemaliger ...
Wer wissen möchte, wie der Boden für ein Kulturprogramm beschaffen sein sollte und wie man Historisches international verknüpft, ist kommendes Wochenende beim Poesiesommer an der richtigen Adresse.
(Eing.) Samstag, 24.Oktober. Beromünster, ehemaliger Landessender, 14 Uhr: «Europawäldli»: Ein Kulturprogramm im Zeichen des internationalen Austauschs. Seit 2014 werden beim ehemaligen Landessender unter der Ägide des Poesiesommers Bäume zu Ehren der europäischen Kulturräume gepflanzt: eine Birke für Schweden und eine Eiche für Polen (2014), eine Blutbuche für Belgien und eine Rosskastanie für Frankreich (2015), eine Rottanne für Italien und eine Eiche für Spanien (2016), eine Buche für Dänemark und eine Rotbuche für Liechtenstein (2017), eine Silberweide für Österreich und eine Schwarzpappel für die Niederlande (2018), eine Eibe für Grossbritannien und eine Birke für Finnland (2019), ein Ginkgo für Deutschland und ein Schlehdorn für Irland (2020), eine Schlangenhautkiefer für Bulgarien und ein Wacholder für Estland (2021), ein Seidelbast für Griechenland und eine Linde für Rumänien (2022), ein wilder Kirschbaum für Kroatien und ein Nussbaum für Serbien (2023), ein Spitz-Ahorn für Lettland und eine Edelkastanie für den Vatikanstaat (2025). Heuer kommen zu Ehren von Tschechien und der Slowakei eine Linde und eine Schwarzerle dazu.
Sonntag 25.Oktober, Seengen, Schloss Hallwyl, 10.15 Uhr: «Wilhelmina, die Sammlerin»: Szenische Führung zu Walther von Hallwyls einflussreicher Ehefrau Wilhelmina (geb. Kempe), die aus einer der reichsten Familien Schwedens stammte und eine passionierte Sammlerin war. Im Anschluss vermittelt der schwedische Historiker Gösta Sandell (Stockholm), Kurator an Statens historiska museer, ein Bild des Grossbürgertums der Belle Epoque und vermittelt Einblick in den Alltag der Familie von Hallwyl-Kempe, zu der die engagierten und begabten Töchter Ebba von Eckermann und Ellen Roosval von Hallwyl gehören. Das Ende des 19. Jh. erbaute Wohnpalais der Familie ist das heutige Hallwylska museet an der Hamngatan, ein beliebtes Museum Stockholms. – In Zusammenarbeit mit der Historischen Vereinigung Seetal und Umgebung.
