(Mitg.) In den kommenden Wochen bis Ende Juli ist in Eichenbeständen, Parks, Seeufern und Waldrändern mit einem vermehrten Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu rechnen. Dabei handelt es sich um eine giftige Raupenart, welche in Gruppen an Eichenbäumen leben und sich sowohl an ...
(Mitg.) In den kommenden Wochen bis Ende Juli ist in Eichenbeständen, Parks, Seeufern und Waldrändern mit einem vermehrten Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu rechnen. Dabei handelt es sich um eine giftige Raupenart, welche in Gruppen an Eichenbäumen leben und sich sowohl an Bäumen wie auch am Boden in langen Reihen fortbewegen.
Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die das eigentliche Gesundheitsrisiko darstellen. Diese Haare können sich leicht in der Luft verbreiten und beim Menschen Hautreizungen, starken Juckreiz, Ausschläge sowie Augen- und Atemwegsbeschwerden verursachen. Auch ohne direkten Kontakt mit den Raupen ist eine Reaktion möglich. Auch Hundebesitzer sollten sich vor der Raupe in Acht nehmen. Gelangen die Brennhaare der Raupe in den Mund- und Rachenbereich, können diese anschwellen und so lebensbedrohlich werden.
Die Bevölkerung wird gebeten, Abstand zu Eichen mit sichtbaren Gespinstnestern zu halten, Kinder und Haustiere fernzuhalten und verdächtige Beobachtungen dem Forstbetrieb aargauSüd zu melden.