Ziel der diesjährigen Turnfahrt war die Halbinsel Chiemen im Zugersee.
(Eing.) Nach Anreise mit der SBB über Luzern und Küssnacht und weiter mit dem Bus nach Immensee, folgten 14 Teilnehmer dem Rundweg in einer Landschaft von nationaler Bedeutung. ...
Ziel der diesjährigen Turnfahrt war die Halbinsel Chiemen im Zugersee.
(Eing.) Nach Anreise mit der SBB über Luzern und Küssnacht und weiter mit dem Bus nach Immensee, folgten 14 Teilnehmer dem Rundweg in einer Landschaft von nationaler Bedeutung. Zunächst ging es auf normaler Strasse bergan und hinunter bis zum Seeufer, ständig mit besorgtem Blick gen Himmel, war doch vom Wetterdienst ein Unwetter angekündigt worden. Ein Kamerad zeigte auf seinem Handy golfballgrosse Hagelkörner, welche gerade im Solothurnischen erheblichen Schaden verursachten.
In einer ersten idyllischen Bucht machte die Gruppe eine kurze Rast. Dann folgten man einem anspruchsvollen Wurzelsteg, immer dem Ufer entlang. Trittsicherheit war gefordert, hatten doch einige vom Sturm gefällten Bäume den Pfad teilweise zerstört.
Die Männer bewegten sich in einer wilden, fast noch unberührten Landschaft mit felsigen Buchten, sehr klarem, an einigen Stellen tiefblauem Wasser, das zum Schwimmen eingeladen hätte, wären nicht die Wolken am Himmel immer dunkler geworden.
Nach einer einstündigen Kletterpartie erreichten die Männerriegler wie geplant den Grillplatz am Ufer, wo sie bereits von vier Kameraden erwartet wurden. Leider gab es nur kalte Küche, da im Wald noch das absolute Feuerverbot gültig war. Dann setzte ein starker Regen ein und die Gruppe flüchteten schirmgeschützt zum Restaurant Baumgarten und tröstete sich mit Kaffee und Zuger Kirschtorte. Auf dem Weg zurück nach Immensee schien dann schon wieder die Sonne. Zufrieden stieg die Truppe in den Bus für die Heimreise nach Böju, erfreut darüber, dass es auch in der näheren Umgebung interessante und erlebnisreiche Wandergebiete gibt.