Unsere Haut ist ein Multitalent, sie dient zum Schutz vor Krankheitserregern und schädlichen Sonnenstrahlen. Sie lässt uns Berührungen fühlen und meldet Juckreiz oder Schmerzen. Mit ihrem Duft kann Sie auf Mitmenschen abstossend oder attraktiv wirken. Vom Aussehen der ...
Unsere Haut ist ein Multitalent, sie dient zum Schutz vor Krankheitserregern und schädlichen Sonnenstrahlen. Sie lässt uns Berührungen fühlen und meldet Juckreiz oder Schmerzen. Mit ihrem Duft kann Sie auf Mitmenschen abstossend oder attraktiv wirken. Vom Aussehen der Haut schliessen wir auf das Alter und den Lebensstil einer Person.
Die Haut ist ein bis vier Millimeter dick und wird in 3 Schichten eingeteilt. Die Oberhaut (Epidermis) bildet unsere «Grenze zur Umwelt» und wehrt eindringende Keime und andere Fremdstoffe ab. Zudem wird mit Hilfe von Sonnenlicht Vitamin D hergestellt und in spezialisierten Zellen wird je nach Sonneneinstrahlung der Farbstoff Melanin produziert. Er färbt die Haut braun oder schwarz und dient als Schutz vor Sonnenstrahlen.
Anschliessend folgt die Lederhaut (Dermis), dies versorgt die Haut mit Nährstoffen und ihre Fasern halten sie elastisch zusammen. Schweissdrüsen bilden mit den feinen Blutgefässen das körpereigene Kühlsystem. Eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr übernehmen zudem die Lymphgefässe.
Mit ihrem Binde- und Fettgewebe dient die Unterhaut (Subcutis) als Puffer gegen Stoss- und Zugkräfte sowie als Wärmedämmung und Energiespeicher.
Das stresst unsere Haut
• Seife und Peeling: Seifen lösen das Fett aus der obersten Hautschicht und verändern deren saures Milieu, wodruch die Schutzfunktion verloren geht. Mit einem zu intensiven Peeling wird gar ein Teil der Oberhaut entfernt. Viel zu heisses Wasser trocknet die Haut zusätzlich aus.
• Zu viel Sonnenlicht: Eine zu hohe UV-Dosis durch Sonnenlicht beschleunigt den Alterungsprozess. Weiter führt ein Sonnenbrand zu schädlichen Änderungen im Erbgut der Zellkerne. Wodurch Hautkrebs begünstig werden kann.
• Winter: Die Haut wird durch die trockene Luft drinnen und der Kälte draussen gereizt. Bei einem zu hohen Wasseranteil in Hautprodukten kann dies bei Frost zu Erfrierungen führen.
• Rauchen: Rauchen lässt die Haut vorzeitig altern und verzögert deren Wundheilung.
Das tut unserer Haut gut
• Pflege nach Hauttyp: Je heller die Haut und je mehr Sommersprossen sie hat, desto weniger Sonnenlicht verträgt sie. Und umgekehrt je dunkler die Haut, desto besser kommt sie mit direkter Sonneneinstrahlung zurecht. Entsprechend sollte der Sonnenschutz angepasst werden. Bei der Alltagspflege unterscheidet man von folgenden drei Hautzuständen. Die trockene und sensible Haut profitiert von Wirkstoffen, welche das Wasser in der Haut zurückhalten und die oberste Hautbarriere stärken. Durch eine sanfte Reinigung und eine leichte Feuchtigkeitscreme wird die fettige Haut unterstützt. Starkes Reiben sollte vermieden werden, da dies die Haut noch mehr anregt, Fett zu produzieren. Bei der Mischhaut sind Stirn, Nase und Kinn eher fettig und die übrigen Gesichtspartien trocken. Die Pflegeprodukte richten sich nach dem Verhältnis von fettig zu trocken.
• Gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und wenig Alkohol hält die Haut jung. Zudem sorgt regelmässige Bewegung für eine gute Muskelspannung, geschmeidiges Bindegewebe und eine gute Durchblutung. Genügend Schlaf, viel Wasser trinken und positive Erlebnisse im Alltag tragen ebenfalls zu gesunder, frischer Haut bei.
• Gerne beraten wir Sie in der Top-Pharm Wyna Apotheke, um die optimale Hautpflege für Sie zu finden.
Rahel Lüthi, Dipl. Drogistin HF, TopPharm Wyna Apotheke, Unterkulm