Dieser Titel, auf Seite drei vom Wynentaler vom 17. September 2026, sagt alles. Konsequenterweise haben sich Gemeindepräsidenten und Regierungsräte aller Parteien von links (SP) bis rechts (SVP), ausser einer Grossrätin vom Bezirk Kulm, für den Erhalt unseres Spitals ...
Dieser Titel, auf Seite drei vom Wynentaler vom 17. September 2026, sagt alles. Konsequenterweise haben sich Gemeindepräsidenten und Regierungsräte aller Parteien von links (SP) bis rechts (SVP), ausser einer Grossrätin vom Bezirk Kulm, für den Erhalt unseres Spitals überhaupt nicht eingesetzt, sprich, sie tauchten alle ab – eigenartig. Scheint demzufolge die Gier über der Gesundheitsversorgung von rund 50’000 Menschen zu stehen oder fehlt ganz einfach das Rückgrat dieser Politiker, um sichtbar nach vorne zu stehen? Immer noch mehr, höre ich in Gesprächen, werden Regionalspitäler strategisch also auf Jahre hinaus geschlossen? Will die Politik nur noch zentralisierte Spitalfabriken KSA Aarau, KSB Baden und PDAG in Windisch und wird dies von oben nach unten «befohlen»? Wie auch immer – in der Türkei und Tschechien bauen sie Regionalspitäler auf, gelernt von der Schweiz, und wir Schweizer schliessen Regionalspitäler. Hat sich also auch im Gesundheitswesen wie in der schweizerischen allgemeinen Politik das Zentralisieren, sprich immer weniger unabhängiger Föderalismus durchgesetzt? Ich bin gespannt, was in den Köpfen der rund 50’000 Menschen, speziell in den Ausländer-Geimeinschaften passiert, wenn ihnen diese Schliessung vollstens bewusst wird?
Rolf Kummli, Beinwil am See