Pünktlich zum 1. August stellen sich viele Bürger die Frage: Für was haben unsere Vorfahren eigentlich gekämpft? Wenn man die aktuelle Politik verfolgt, regiert oft der Widerspruch. In Interviews sprechen Politiker gross über Lösungen zur Rettung unserer ...
Pünktlich zum 1. August stellen sich viele Bürger die Frage: Für was haben unsere Vorfahren eigentlich gekämpft? Wenn man die aktuelle Politik verfolgt, regiert oft der Widerspruch. In Interviews sprechen Politiker gross über Lösungen zur Rettung unserer Spitäler, nur damit am nächsten Tag die Schliessung beschlossen wird. Andere stimmen gegen Initiativen, hinter denen sie eigentlich stehen, nur weil das eigene Geschäft wichtiger ist. Diese Glaubwürdigkeitskrise verunsichert.
Gleichzeitig zerstören wir die Zukunft der Jungen, sei es durch massiven Druck im Schulsystem oder durch die blinde Anpassung an globale Mächte und Konzerne wie die Pharma-Industrie. Wir müssen wieder den Mut aufbringen, als Schweizer zusammenzustehen und klare Zeichen zu setzen, statt uns zu verkaufen. Wer die Werte unseres Landes nicht mitträgt, missversteht, worauf die Schweiz baut. Wenn wir den 1. August noch mit Stolz feiern wollen, braucht es wieder echte eidgenössische Ehrlichkeit, Mut zur Unabhängigkeit und echten Zusammenhalt.
Erica Schärer, Menziken