«Es ist heiss», hörte man immer wieder. Und trotzdem: Das Sommerfest der Stiftung Schürmatt gehört für viele zum jährlichen Terminkalender. «Man kann sich ja super verpflegen und Schatten gibt es auch genug», sagte eine Dame lachend, während sie ...
«Es ist heiss», hörte man immer wieder. Und trotzdem: Das Sommerfest der Stiftung Schürmatt gehört für viele zum jährlichen Terminkalender. «Man kann sich ja super verpflegen und Schatten gibt es auch genug», sagte eine Dame lachend, während sie sich ihre kalte Wasserflasche in den Nacken legte. Es sei einfach schön, ein Fest für alle und mit allen feiern zu können, meinte sie weiter, da sei etwas Hitze nicht so schlimm. Dieser Meinung waren auch unzählige Eltern, die mit ihren Kindern nach Zetzwil kamen, um sich zu vergnügen. Von Ponyreiten über Kartfahren bis hin zum Armreif Filzen gab es für alle etwas zu tun. Besonders beliebt war das Schminken, denn immer wieder sah man Kinder, die sich in Schmetterlinge oder Tiger verwandelt haben oder deren Gesichter und Arme Blumen zierten. «Das ist immer ein Renner», meinte Roger Baumann, Leiter Geschäftsbereich Arbeit + Wohnen, während er hinter dem Grill für den Wurstnachschub sorgte. Er und alle, die sich um die Verpflegung bei den Grillständen sorgten, hatten wohl den heissesten Job am Samstag. Aber auch ihnen war die Freude deutlich anzusehen. Die strahlenden Gesichter der Besucherinnen und Besucher zeigte, dass diese Freude ansteckend war. Und auch das Thema «Musik beflügelt uns» war überall zu sehen und zu hören. Kinder versuchten sich an den aufgestellten Pianos oder liessen verschiedene Röhren und Holzstücke zu Schlaginstrumenten werden. «Papi, ich werde Schlagzeugerin», meinte ein kleines Mädchen gar als sie mit ihrem Vater auf den Schlaginstrumenten musizierte. Das Sommerfest der Stiftung Schürmatt zeigte: Am meisten Spass hat man gemeinsam, da macht auch etwas Hitze nichts aus.
(Text und Bilder: Melanie Köchli)