Am vergangenen Wochenende fand im Kubus Rickenbach das Lotto des RMV statt. Bereits am ersten Abend waren die Plätze in der Mehrzweckhalle beinahe ausgebucht. Kein Wunder – lukrative Gewinne wie Goldvrenelis, Europaparkgutscheine und Harassen mit Lebensmitteln im Wert von 150 Franken ...
Am vergangenen Wochenende fand im Kubus Rickenbach das Lotto des RMV statt. Bereits am ersten Abend waren die Plätze in der Mehrzweckhalle beinahe ausgebucht. Kein Wunder – lukrative Gewinne wie Goldvrenelis, Europaparkgutscheine und Harassen mit Lebensmitteln im Wert von 150 Franken konnten mit ein wenig Glück ergattert werden.
Um ein reibungsloses Lotto veranstalten zu können, hatten Jasmin Neuenschwander, Organisatorin des Lottoabends und weitere RMV-Mitglieder bereits im Oktober die erste Besprechung. Nachdem die Ideen für die Preise feststanden, galt es von Dezember bis kurz vor dem Veranstaltungswochenende alle Preise zu organisieren. «Die Vorbereitungen liefen gut, alle Gaben sind rechtzeitig eingetroffen», sagt Jasmin Neuenschwander zufrieden. Dem Verein sei es wichtig, auch die Geschäfte im Dorf zu unterstützen. Deshalb sind unter anderem auch viele reichgefüllte Volg-Einkaufstaschen auf den Gabentischen vorzufinden.
Lasst die Spiele beginnen
Ein Blick in die Mehrzweckhalle zeigte, dass das Spiel längst nicht mehr nur bei den Besuchern fortgeschrittenen Alters grossen Anklang findet. Ein durchmischtes Publikum von Familien, bis zu Freundesgruppen und Einzelpersonen sind im Kubus vorzufinden. Doch alle teilen das gleiche Ziel: Im besten Fall mit etwas Glück und einer ordentlichen Prise Nervenkitzel einen der begehrten Preise mit nach Hause nehmen zu dürfen. Während sich die «Lotto-Profis» schon längst mit Glücksbringern und eigenem Equipment auf ihren Plätzen eingerichtet haben, treffen noch bis kurz vor Spielbeginn Kurzentschlossene im Kubus ein.
Bevor es bei Spielbeginn in der Halle üblicherweise mucksmäuschenstill wird, herrscht noch einmal Hektik. Der Samariterverein, welcher als Unterstützung des RMV den Service meistert, versorgt noch die letzten Gäste mit Speis und Trank und die RMV-Mitglieder positionieren sich auf ihren Stationen. Dann ist es so weit. Die Stimme von Thomas Bussmann erklingt durchs Mikrofon. Er und Marco Habermacher sind die Zahlenzieher. «Es ist wichtig, dass die Zahlenzieher speditiv bleiben. Wenn es länger als 24 Uhr wird, werden die Leute zu müde», sagt der Vereinspräsident Reto Gartenmann. Verständlich, schliesslich erfordert es einiges an Konzentration, stets die gezogenen Zahlen auf den eigenen Karten abzugleichen.
Dementsprechend zügig führt Bussmann die letzten Checks durch. Dazu bittet er eine freiwillige Person nach vorne, um die Vollständigkeit der Zahlen zu prüfen, ein kurzer Mikrofontest, alle bereit? Dann kann der Nervenkitzel für die nächsten vier Stunden beginnen.
Janine Flückiger