Am «Informatik-Biber Schweiz» nahmen rund 31’000 Schülerinnen und Schüler teil, darunter auch Nevio Negri, der sich unter den «ältesten» Schülern die maximale Punktzahl sicherte. Aber auch die hohe Punktezahl von Linus Schmidlin ist ...
Am «Informatik-Biber Schweiz» nahmen rund 31’000 Schülerinnen und Schüler teil, darunter auch Nevio Negri, der sich unter den «ältesten» Schülern die maximale Punktzahl sicherte. Aber auch die hohe Punktezahl von Linus Schmidlin ist bemerkenswert: Er stellte sich als 2.-Klässler den Fragen der älteren Kollegen.
(Eing.) Der Wettbewerb «Informatik-Biber Schweiz», der in verschiedenen europäischen Ländern schon seit mehreren Jahren bestens etabliert ist, will das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Informatik wecken. Der Wettbewerb wird in der Schweiz in Deutsch, Französisch und Italienisch vom Schweizerischen Verein für Informatik SVIA in der Ausbildung durchgeführt und von der Hasler Stiftung unterstützt.
An der Schule Rickenbach beteiligten sich die 3. bis 6. Primar-Klassen, sowie die 1. Sekundarschule. Als grosser Sieger erwies sich Nevio Negri, der in der Kategorie der 5.- und 6.-Klässler mit 144 Punkten und damit dem Punktemaximum, schweizweit den Sieg erringen konnte. Auch die 88 Punkte (von 96 möglichen) von Linus Schmidlin sind bemerkenswert, denn der 2.-Klässler wagte sich an die anspruchsvollen Aufgaben der 4.-Klässler.
Rickenbacher unter den Besten
Die Resultate der Rickenbacher Vertretung ist mehr als erfreulich, da sich doch einige schweizweit unter die Besten einreihen konnten. Anlässlich den coronabedingten internen Prämierungen durften Nevio und die weiteren Gewinner nebst einem Schulpreis auch die begehrte goldene Medaille des Informatik-Bibers der ETH Zürich entgegennehmen. Der «Informatik-Biber» regt Schülerinnen und Schüler an, sich aktiv mit Themen der Informatik gemäss dem Modullehrplan Medien & Informatik in allen drei Zyklen auseinander zu setzen. Er will Berührungsängste mit dem Schulfach Informatik abbauen und das Interesse an Fragenstellungen dieses Fachs wecken. Der Wettbewerb setzt keine Anwenderkenntnisse im Umgang mit dem Computer voraus; strukturiertes und logisches Denken, aber auch Fantasie sind notwendig. Die Aufgaben sind bewusst für eine weiterführende Beschäftigung im Bereich der Informatik über den Wettbewerb hinaus angelegt.