rc. Am vergangenen Wochenende ereigneten sich im Mittleren Wynental zwei Unfälle, die viel schrecklicher hätten verlaufen können. Am Freitag, 20. August, kurz nach 16 Uhr überquerte auf der Gontenschwilerstrasse in Oberkulm ein Fussgänger das Bahntrasse und wurde dabei ...
rc. Am vergangenen Wochenende ereigneten sich im Mittleren Wynental zwei Unfälle, die viel schrecklicher hätten verlaufen können. Am Freitag, 20. August, kurz nach 16 Uhr überquerte auf der Gontenschwilerstrasse in Oberkulm ein Fussgänger das Bahntrasse und wurde dabei durch die heranfahrende Komposition der WSB erfasst. Wie sich herausstellte, dürfte dieser den Zug übersehen und nicht gehört haben, denn zum Zeitpunkt des Unfalls trug der Verunfallte Kopfhörer. Der 20-Jährige wurde mit leichten Verletzungen durch den Rettungshelikopter ins Spital gebracht. «Bei Bahnunfällen und unklarem Schweregrad der Verletzungen gehen wir vom schlimmsten Fall aus und entsprechend wurde der Rettungshelikopter aufgeboten», sagt Aline Rey, Mediensprecherin der Kantonspolizei auf Anfrage.
Keine 24 Stunden später kam es in Unterkulm zu einem weiteren Unfall (Bild). Ein von Teufenthal kommender Autolenker bremste in der Nähe der WSB-Haltestelle, weil er abbiegen wollte. Der Motorfahrlenker hinter ihm bemerkte das zu spät und wollte, um eine Auffahrkollision zu vermeiden, dem Fahrzeug vor ihm ausweichen. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn, wo es zum Zusammenstoss mit einem Drittfahrzeug kam. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch grosser Sachschaden. Weil Benzin und Öl ausgelaufen waren, musste auch die Feuerwehr aufgeboten werden. «Beide Unfälle hätten viel schlimmer enden können», unterstreicht Aline Rey von der Kantonspolizei. (Bild: rc.)