Ursus Merz ist ein Ur-Böjuer, ein Dorforiginal. An Gemeindeversammlungen nimmt er nicht mehr teil, das regt ihn zu sehr auf – ausserdem ist er schlecht zu Fuss. Aber die aktuellen Diskussionen um die Entwicklung des Dorfes lassen ihm keine Ruhe. Eine plan- und herzlose Bauerei sei das. Bei einem Besuch bei ihm zu Hause in der Seehalde erzählt der 80-Jährige aus vergangenen Tagen und hat auch eine klare Meinung zum geplanten Museum.
rc. Ursus Merz versteht sich nicht als Romantiker, wenn er über längst vergangene Tage spricht. Er ist einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt, eine ehrliche Socke, fadegrad. «Wir haben in unserem zerstörten Dorf genug Museen und Erinnerungen an bescheidenere Zeiten! Stumpenzeit! Diese Leute ermöglichten mit ihrem sparsamen Umgang mit ihrem Land den heutigen…
