An vielen Strassen bitten Schilder um Vorsicht gegenüber dem scheuen Wildtier. Doch was die Igel tatsächlich umtreibt und wie ihre Lebensgestaltung aussieht, das wollten Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Dürrenäsch genauer wissen.
grh. Natalie Lubitz öffnet vorsichtig die Box und hebt ganz sachte eines der Igelbabys heraus. Das Wesen mit knapp 100 Stacheln passt noch in die Hand der Teamleitung Igelhilfe. «Die Mutter ist wahrscheinlich überfahren worden oder wurde verschreckt, so sind die Kleinen allein zurückgeblieben.» Von Mai bis September sei die turbulenteste Zeit in der Station. Eine Herausforderung für Natalie Lubitz, die drei Mitarbeitenden der Stiftung und die Freiwilligen. «Manche Notfälle entstehen durch das Unwissen der Menschen», hat ihre Erfahrung gezeigt. Dem…
