Es braucht kein Dorftheater, um der grossen Schar Besucher in Beinwil am See einen gemütlichen Abend zu bieten.
hh. Man genoss schon die Einstimmung des Trios Heimatklang, klopfte den Takt zu den lüpfigen Klängen und freute sich auf die Darbietungen der ...
Es braucht kein Dorftheater, um der grossen Schar Besucher in Beinwil am See einen gemütlichen Abend zu bieten.
hh. Man genoss schon die Einstimmung des Trios Heimatklang, klopfte den Takt zu den lüpfigen Klängen und freute sich auf die Darbietungen der Jodlerinnen und Jodler. Unter der Leitung von Martin Flury ertönte «Uf em Heiwäg» und die immer wieder gern gehörte «Bergarve» von Hans Schneller.
Der Präsident Dominic Gaugler begrüsste die Zuhörer sowie viele Delegationen von befreundeten Jodelclubs, die sich im schön geschmückten Löwensaal unter Freunden sehr wohl fühlten und das ansprechende Programm geniessen konnten.
Freude, auf der Bühne zu stehen
Gespannt warteten die Gäste nun auf das angekündigte Chinder-Jodelchörli Villmergen. Die hübsche Leiterin in einer Engadiner-Tracht hatte alle Mühe, die kleine Schar zusammenzuhalten, doch die ganz Kleinen (Vier- und Fünfjährige) freuten sich einfach, auf einer Bühne zu stehen und vergassen das Singen. Die Zuhörer genossen ihre Faxen und der Applaus war riesig.
«Säg mer, wenn dass d’Rose blüie» wurde im Terzett von Edith, Karin und Ueli gesungen. Das wunderschöne Lied von Adolf Stähli wurde von Chorleiter Martin Flury arrangiert und mit der Handharmonika begleitet.
Nach dem «Zwergeliedli» vom Kinderchor traten die Jodlerinnen und Jodler dazu und sangen gemeinsam mit den Kindern den Hit «Dini Seel echli lo bambele lo». Der ganze Saal sang natürlich mit und ein Riesenapplaus bestätigte die Leistung.
Zeit für einen Schwatz
In der Pause wurden fleissig Lösli verkauft, denn es warteten schöne Preise auf die Gewinner. Man genoss das Zusammensein, das feine Essen, das Kuchenbuffet und den Schwatz mit den Sitznachbarn.
Weiter ging’s mit dem «Waldfride-Jutz» von Heinz Güller. Mit dem bekannten «Mer Senne heis luschtig» und dem Schuelbuebe-Jodel erfreute der Kinderchor die Anwesenden und die Eltern der Kinder klatschten bestimmt am lautesten.
Ein wunderbares Solo des Dirigenten «Sonntags-Jodel» liess die Besucher staunen. Im Saal war es mucksmäuschenstill und man lauschte der glockenhellen Stimme des Sängers. Nach dem Trio Heimatklang und Jodelchörlis «Kamerade wämmer si», berichteten die vier Sänger Walter, Adolf, Bruno und Walter 2 «Wie’s im Läbe so goht»! Das Lied machte Spass und musste wiederholt werden.
Am Ende der Vorführungen war das Gesamtchorlied «Geburtagsjutz» von Fredy Wallimann an der Reihe. Eine grosse Anzahl Besucher trat auf der Bühne zusammen und sang mit Freude das Abschluss-Ständchen. Es war ein gemütlicher Abend. Danke dem Veranstalter und den vielen fleissigen Helfern.