Rickenbach: Benjeshecke für Biodiversität

Mi, 31. Dez. 2025
(Bild: zVg.)

(Mitg.) Der Herbst ist vorbei und die Gehölze haben ihre Blätter abgeworfen. Nun ist die Zeit gekommen, viele Sträucher und Bäume zurückzuschneiden. Dabei stellt sich die Frage, was mit dem anfallenden Astmaterial aus dem Hausgarten geschehen soll. Häckseln oder Asthaufen bauen, sind verbreitete Möglichkeiten. Weniger bekannt – aber ebenso sinnvoll – ist der Bau einer Benjeshecke, auch Totholzhecke genannt. Dabei werden die Äste zwischen zwei Reihen Holzpflöcken in beliebiger Höhe aufgeschichtet. So entsteht ein Wall, dessen Länge frei gewählt werden kann. Ein solcher Wall kann beispielsweise eine natürliche Abgrenzung am Gartenrand bilden oder als Sichtschutz dienen. Einheimische Tiere nutzen ihn als Unterschlupf, Kinderstube oder Winterquartier. Mit der Zeit wachsen aus dem Boden des Walls Gehölzsämlinge und Krautpflanzen - eine neue Hecke entsteht. Nicht vergessen: Auch bei einer Benjeshecke ist es empfehlenswert, sich vorgängig mit der Nachbarschaft abzusprechen und geltende Abstandsregeln einzuhalten. Weitere Tipps sind unter www.umweltberatung-luzern.ch/benjeshecke zu finden.

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