Nach zwei ausverkauften Abenden lädt die Dorf- und Kulturkommission Oberkulm am 17. Januar zur dritten Ausgabe des beliebten Anlasses «Weisch no…?» ein. Erneut nehmen die beiden Ehrenbürger Max Haller und Fritz Burkhard das Publikum mit auf eine Reise durch die Oberkulmer Dorfgeschichte.
Seit Jahrzehnten leben Max Haller und Fritz Burkhard in Oberkulm – und seit ebenso vielen Jahren sammeln sie Erinnerungen, Bilder und Geschichten aus dem Dorf. Am 17. Januar erzählen sie in der Aula der Wynenschulanlage erneut Streiflichter aus früheren Zeiten. Der Anlass beginnt um 19.30 Uhr, die Türen öffnen um 19 Uhr. Im Anschluss lädt die Dorf- und Kulturkommission zu einem Apéro ein.
Vorfreude auf Durchgang 3
Dass «Weisch no…?» bereits zum dritten Mal durchgeführt wird, ist kein Zufall. Schon die erste Ausgabe übertraf alle Erwartungen: Statt der vorgesehenen 80 Personen strömten rund 250 Besucherinnen und Besucher in die Aula. Auch bei der zweiten Durchführung war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Entsprechend rechnet die Dorf- und Kulturkommission Oberkulm um Präsidentin Andrea Linder auch diesmal mit grossem Interesse. Darauf deutete auch der spontane Publikumsapplaus hin, als Linder am Neujahrsapéro auf den bevorstehenden Anlass hinwies.
Über 50-jähriges Video vom Jugendfest
Über den genauen Inhalt der dritten Ausgabe wollen Fritz Burkhard und Max Haller bewusst noch nicht zu viel verraten. Sicher ist: Es gibt wiederum Episoden aus früheren Zeiten, erzählt anhand von Fotos und mehreren Videosequenzen. Darunter auch ein Film vom Jugendfest 1975, der von einem Landwirt aus Hallers Nachbarschaft aufgenommen wurde. Das gesichtete Archivmaterial wurde von Adrian Bircher, Vizepräsident der Dorf- und Kulturkommission, zu passenden Ausschnitten zusammengeschnitten. Kurz vor dem Anlass spielen Max Haller und Fritz Burkhard das Programm bei einem gemeinsamen Probelauf noch einmal durch.
«Wir zeigen bewusst nicht zu alte Sachen», sagt Max Haller. Das Publikum solle das Gezeigte noch kennen. Wie bisher werden sowohl verstorbene als auch noch lebende Personen zu sehen sein. Fritz Burkhard ergänzt: «Ich erzähle Sachen, die ich noch im Kopf habe.» Was die beiden präsentieren, stehe in keinem Geschichtsbuch – und genau das mache den Reiz des Abends aus.
Gibt es eine Fortsetzung?
Der Eintritt ist frei. «Es ist ein einfacher, unkomplizierter Anlass – ohne Eintrittskasse», betont Fritz Burkhard. Dass ihre Rückblicke auch ein jüngeres Publikum ansprechen, freut Max Haller besonders: «Das Publikumsinteresse motiviert uns.» Ob es eine vierte Ausgabe von «Weisch no…?» geben wird, lassen die beiden Ehrenbürger offen. Material wäre noch vorhanden. «Wir haben Spass an der Sache», sagen sie schmunzelnd – und machen eine Fortsetzung von ihrer Gesundheit abhängig.
Roland Marti

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