Menziken: Theatergruppe Menzo präsentiert "nichts"

Mi, 14. Mai. 2014
Natascha Sebben (Bild: zVg.)

Ist Menschsein etwas besonderes? Fängt alles nur an, damit es wieder aufhören kann? Ist alles egal? – In einer ebenso eindrücklichen wie beklemmenden Bühnenproduktion stellte sich die Theatergruppe der Oberstufe Menziken unter der Leitung von Rikke Staub diesen Fragen. Im Bild: Natasha Sebben.

Den Artikel über das Theaterstück finden Sie im Wynentaler Blatt Nr. 37, in Grossauflage am Freitag, 16. Mai 2014.

 

Lesen Sie hier ein Interview mit Leyla-Darstellerin Anna Lena Adams

 

Zwischen lebendigen Szenen und Gedanken zum Tod. Wie hast du dich auf der Bühne gefühlt?

Anna Lena Adams: "Null Hemmungen. Ich hatte überhaupt kein Lampenfieber. Die anderen sind teilweise fast gestoben beim Gedanken, dass da so viele Leute zuschauen. Ich fand‘s super."

Was war für dich das Highlight der Vorstellungen?

Anna Lena: "Die Szene mit Klein Oskar, dem Meerschweinchen. Es hat Spass gemacht, über die Bühne zu schreien. Aber auch der Moment, als wir von hinten aus dem Theatersaal auf die Bühne stürmten, war toll. Die Überraschung des Publikums, das war cool."

Auf welche Szene hast du dich im Vorfeld am meisten gefreut?

Anna Lena: "Auf die Schulszene. Dieses „Jawohl, Frau Müller!“, immer wieder und alle im Chor. Das hat was."

Bei welcher Szene hattest du Bedenken?

Anna Lena: "Bei der Choreo am Anfang. Haben das die Zuschauer verstanden? Wir wollten das eigentlich zuerst nicht, fanden es blöd. Es sollte das Öde im Leben zeigen, die immer gleichen Abläufe. Aber kam das rüber?"

Wie hat dir die Arbeitsweise im Theaterkurs gefallen?

Anna Lena: "Am Anfang haben wir vor allem improvisiert. Erst ab Winter haben wir das Stück geschrieben. Da wurde es manchmal etwas stressig. Das Buch hat Frau Staub bestimmt, wir konnten einfach unsere Ideen einbringen. Manchmal gab’s grosse Diskussionen. Aber ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Da bin ich wieder dabei."

Warum hast du dich zum Wahlfach Theater angemeldet?

Anna Lena: "Ich möchte Schauspielerin werden. Im Tatort und in Werbefilmen habe ich bereits kleinere Auftritte gehabt und ich war auch bei einem Casting."

Was ist deine persönliche Botschaft an die Zuschauer?

Anna Lena: "Ich möchte, dass sie über das Theater nachdenken. Eigentlich hat ja wirklich nichts eine Bedeutung. Ich meine, wenn wir tot sind, werden wir vergessen. Ich möchte, dass etwas bleibt von mir, dass ich die Welt verändere, dass die Zukunft anders wäre, wenn es mich nicht gäbe."

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