Lenzburg/Egliswil: Führerausweise weg

So, 17. Apr. 2016

Bei Geschwindigkeitskontrollen ausserorts wurden zwei Autofahrer mit derart hoher Geschwindigkeit gemessen, dass ihnen die Polizei den Führerausweis abnahm. Mit 134 km/h und 139 km/h ist man auf Ausserortsstrecken einfach zu schnell. Ab 120 km/h gilt man sogar als Raser.

 

Die erste Kontrolle führte die Kantonspolizei Aargau am frühen Samstagmorgen, 16. April 2016, auf der Hauptstrasse zwischen Seon und Lenzburg durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Kurz nach sieben Uhr erfasste das Radargerät einen Audi mit 134 km/h. Der Polizist, der das Messgerät bediente, meldete dies sofort über Funk. Eine Patrouille konnte das Auto wenig später in Lenzburg anhalten. Am Steuer sass ein 25-jähriger Mazedonier aus dem Bezirk Kulm. Die Kantonspolizei verzeigte ihn an die Staatsanwaltschaft und nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.

Im Laufe des Vormittags verlegte die Polizei die Messstelle an die Hauptstrasse zwischen Egliswil und Seengen. Dort wurde um 11.15 Uhr ein Audi mit 139 km/h gemessen. Eine Patrouille suchte den Lenker – einen 47-jährigen Schweizer – in der Folge an seinem Wohnort im Bezirk Muri auf. Dort eröffnete ihm die Polizei die Anzeige und nahm ihm den Führerausweis ebenfalls ab.

Die Kantonspolizei Aargau verfolgt die Praxis, dass die Lenker bei hohen Geschwindigkeiten möglichst rasch nach der Messung kontrolliert werden. Neben der Wirkung der sofortigen Verzeigung und Führerausweisabnahme kann die Polizei so auch die Fahrfähigkeit und die sonstigen Umstände überprüfen.

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