Zitat der Woche

So, 17. Apr. 2016

«Jedem, der hinter
einem Ausländer
nicht gleich einen
Messerstecher oder
Vergewaltiger
sieht, kann ich
Reinach bestens
empfehlen.» --
(Heinrich Sommerhalder, Realschullehrer in Reinach)

Hat die Gemeinde Reinach möglicherweise ein Problem mit dem hohen Ausländeranteil? Nachgefragt bei Heinrich Sommerhalder, der als Realschullehrer täglich mit Schweizer- und Ausländerkindern zu tun hat.

Der Wegzug der jungen Mutter und Familienfrau Michelle Rütti- Kummli von Reinach nach Meisterschwanden war kürzlich ein Thema im Wynentaler Blatt. Als ehemaliges Vorstandsmitglied der SVP Kulm nennt sie unter anderem den hohen Ausländeranteil im Oberwynental als Grund dafür, ihren bisherigen Wohnort zu verlassen. Dass die Zentrumsgemeinde Reinach jedoch mehr zu bieten hat als nur den vergleichsweise hohenAusländeranteil und die Integrationsbestrebungen auch ausserhalb des Schulbetriebes seit Jahren laufen und erste Früchte tragen, bringt Realschullehrer Heini Sommerhalder im nachfolgenden Interview zum Ausdruck.

Heini Sommerhalder, Ihnen ist das Interview mit Frau Rütti-Kummli sauer aufgestossen. Weshalb genau? Hat die Familienfrau und junge Mutter damit nicht ein latentes Problem angesprochen?

Sommerhalder: Doch, hat sie. Aber Probleme sind da, um angegangen zu werden, indem man gemeinsam an konkreten Lösungsvorschlägen arbeitet, mit Einbezug möglichst aller Betroffenen. Da helfen ein paar Leserbriefe, wie sie Frau Rütti schon so zahlreich verfasst hat, mit immer dem gleichen Inhalt (die viel zu vielen Ausländer bei uns) nicht weiter.

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Dieses Interview ist am Freitag, 15. April 2016 in der gedruckten Ausgabe Nr. 30 unserer Zeitung erschienen. Verpassen Sie nie wieder einen Artikel und abonnieren Sie das Wynentaler Blatt noch heute.

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