Ein Ja und ein Abschied

Di, 07. Jun. 2016

Die Zetzwiler Gemeindeversammlung hat die Sanierung der Kantonsstrasse nach Gontenschwil ohne Opposition gutgeheissen. Nach kurzer Diskussion erhielt der Gemeinderat Jürg Maurer von den 53 anwesenden Stimmberechtigten Zustimmung für den Kreditantrag von 692’000 Franken. Maurer (rechts) wurde danach verabschiedet.

 

Der Handlungsbedarf, die Ortsverbindungsstrasse Gontenschwil – Zetzwil für 4,175 Millionen Franken zu sanieren, stand nicht zur Diskussion. «Mit einem Flüsterbelag können wir auch die Lärmsituation verbessern», lieferte Jürg Maurer ein ergänzendes Argument für das umfassende Strassenbauprojekt. Die beiden betroffenen Gemeinden haben sich entschieden, zusätzlich zur Strassensanierung eine Netzverbindung für die Wasserversorgung zu erstellen und eine durchgehende Strassenbeleuchtung mit einem modernen System zu installieren.Dadurch erhöhen sich die Kosten für Zetzwil und Gontenschwil beträchtlich. Der Kanton übernimmt 3,56 Millionen Franken für den Strassenausbau. Die Zetzwiler Gemeindeversammlung bewilligte ohne Gegenstimme eine Kostenbeteiligung von 692’000 Franken. Gontenschwil muss 241’000 Franken übernehmen.Grund für die grosse Differenz ist der deutlich höhere Innerortsanteil von Zetzwil. Zu reden gab die Einmündung der Verbindungsstrasse in die Kantonsstrasse im Zetzwiler Dorfzentrum. Der zunehmende Industrieverkehr nach Gontenschwil sorgt dort für teilweise prekäre Situationen, wie ein Votant schilderte. Zumindest bis 2030 soll sich allerdings nichts ändern (vgl.Wynentaler Blatt vom 20. Mai).

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Dieser Artikel ist am Dienstag, 6. Juni 2016 in der gedruckten Ausgabe Nr. 44 unserer Zeitung erschienen. Wenn Sie das WB zweimal in der Woche druckfrisch in Ihrem Briefkasten oder auf Ihrem Tablet haben möchten, abonnieren Sie das Wynentaler-Blatt noch heute - Sie verpassen nie wieder einen Artikel aus IHRER Region.

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