Die Stiftung Wildtiere Aargau und der Bauernverband Aargau stehen auch in diesem Jahr im Einsatz, um junge Wildtiere vor dem Mähdrescher zu retten. Die Zusammenarbeit erfolgt mit Jägern, die mit verschiedenen Massnahmen helfen, Tiere aus den Wiesen zu verscheuchen.
Die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägerschaft habe sich in der Vergangenheit bewährt, schreibt die Stiftung Wildtiere in einer Mitteilung und setzt deshalb auch in diesem Jahr auf gemeinsame Massnahmen,um Jungtiere zu retten, die sich im hohen Gras in vermeintlicher Sicherheit fühlen. Rehe ducken sich bei Gefahr nämlich einfach und flüchten nicht, bei Anzug von Gefahr.Umdas Überfahren zu vermeiden, kommen einerseits technische Hilfsmittel zum Einsatz, mit denen Rehkitze beim Mähen frühzeitig erkannt werden können. Massnahmen seitens der Jägerschaft vermeiden schon vorher, dass die jungen Tiere überhaupt im Gras liegen bleiben: Jäger gehen vor dem Mähen mit ihren Jagdhunden durch die Wiesen und vertreiben so die Tiere. Durch dasAufstellen von Scheuchen und akustischen Sensoren, auch Vergrämungsobjekte genannt, werden die Rehe verunsichert, so dass sie ihre Kitze aus der Wiese holen.
Dieser Artikel ist am Dienstag, 31. Mai 2016 in der gedruckten Ausgabe Nr. 42 unserer Zeitung erschienen. Wenn Sie das WB zweimal in der Woche druckfrisch in Ihrem Briefkasten oder auf Ihrem Tablet haben möchten, abonnieren Sie das Wynentaler-Blatt noch heute - Sie verpassen nie wieder einen Artikel aus IHRER Region.

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