In Gränichen kommen Linsen auf die Strasse

Fr, 23. Feb. 2018
Mathias Blaser, Departement Bau Verkehr und Umwelt Kanton Aargau. (Bild: Remo Conoci)

In Gränichen kommen  derzeit Spezialkameras zum Einsatz. Installiert hat sie Mathias Blaser vom Departement Bau Verkehr und Umwelt. Damit geht das Betriebs- und Gestaltungskonzept für die Gemeinde Gränichen in die entscheidende Phase. Bald werden «Linsen» auf die Strasse gezeichnet.

Von Remo Conoci

Mathias Blaser ist Projektleiter Realisierung in der Abteilung Tiefbau des BVU. Er ist beim Kanton verantwortlich dafür, dass derzeit entlang der Hauptstrasse an mehreren Orten derVerkehrsfluss beobachtet wird.Er macht das nicht ohne Grund: Bereits 2012 hat der Kanton Aargau zusammen mit der Gemeinde Gränichen ein Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) für den Perimeter zwischen Nordstrasse und Oberfeld auf einer Länge von rund 2200 Metern erstellt. «Ziel des Konzepts ist es, die Verkehrssicherheit für Fussgänger und Radfahrer sowie für den motorisierten Individualverkehr zu erhöhen», erklärt Blaser. «Weiter soll der Verkehr auf der Kantonsstrasse flüssiger laufen und eine Verbesserung beim Abbiegen aus und in die Gemeindestrassen erzielt werden.» Neben diesen primären Zielen wird im ganzen Perimeter auch der Werterhalt der Strasse gesichert, gestalterische Massnahmen getroffen und Werkleitungen saniert, resp. erweitert.

«Linsen» werden markiert
Zurück zur Verkehrssicherheit. Die Kamera, die derzeit in unregelmässigen Abständen in der Nähe der Mitteldorfstrasse montiert wird, zeichnet derzeit den Verkehrsfluss auf, wie er heute ist. Auch das Verhalten des Langsamverkehrs (Fussgänger und Radfahrer) wird beobachtet. In den Frühlingsferien 2018,wenn die Erhebungen abgeschlossen sind, werden die im BGK vorgesehenen Massnahmen versuchsweise eingeführt, wie Matthias Blaser anhand der heiklen «Post-Kreuzung» beschreibt: «Hier an der Mitteldorfstrasse werden grossflächige Belagsmarkierungen vorgenommen, sogenannte ‹Linsen›.» Mit diesen Massnahmen erhoffe man sich eineVerbesserung bei den Ein- undAbbiegebeziehungen der Gemeindestrassen. «Ob diese Massnahmen funktionieren, hängt aber von vielen Faktoren ab», schränkt der Projektleiter ein. Deshalb würden nach der Umstellung erneut Aufnahmen gemacht und die beiden Situationen schliesslich miteinander verglichen. «Zeichnet sich ein Erfolg ab, werden diese Linsen weiter in der Planungsphase berücksichtigt und optimiert.»

Veränderte Verkehrssituation
Wer durch Gränichen fährt, muss sich also bald an eine «leicht angepasste » Verkehrssituation gewöhnen, wie Blaser festhält. In den Sommerferien werden die Markierungen zudem noch während der Testphase angepasst. Abgeschlossen wird der Test im Herbst 2018. Bis dahin liegen dem Verkehrsingenieur aussagekräftige Daten, einerseits durch die Aufnahmen vor, es werden aber auch persönliche Beobachtungen vor Ort und allenfalls Befragungen der Infrastrukturnutzer durchgeführt. Sobald die gesammelten Daten ausgewertet sind, werden die Aufnahmen übrigens gelöscht. So will es das Gesetz.

 

 

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