st. Unwahrscheinliches Wetterglück für die «Wändrohrfründe Waudi» am vergangenen Samstag. Insbesondere über die Mittagszeit fanden sich zahlreiche Besucher ein, um die altertümlichen Gerätschaften, mit denen sich die Feuerwehrleute in der «guten ...
st. Unwahrscheinliches Wetterglück für die «Wändrohrfründe Waudi» am vergangenen Samstag. Insbesondere über die Mittagszeit fanden sich zahlreiche Besucher ein, um die altertümlichen Gerätschaften, mit denen sich die Feuerwehrleute in der «guten alten Zeit» herumschlagen mussten, zu bewundern und sich zum Mittagessen mit Gleichgesinnten an den Tisch zu setzen. Motorspritzen aller Art, montiert auf fahrbaren Untersätzen, die Platz boten für alle Utensilien, die es dazu brauchte, Einrichtungen zum Rohrverlegen, um das Wasser vom Hydranten oder von See und Fluss zum Brandobjekt zu bringen, veraltete Feuerwehrfahrzeuge und imposante Handspritzen wurden präsentiert, fein säuberlich poliert und funktionstüchtig. Der grosse Platz vor der Postautogarage sowie die Schulstrasse im Schmiedrueder Dorfteil Walde wurde so vorübergehend zu einem wahren Feuerwehrmuseum. Die Requisiten aus früheren Feuerwehrtagen stammen übrigens nicht nur aus dem Ruedertal. Exponate aus dem ganzen Kanton Aargau waren hier zu bewundern. Über dieser Szenerie lag der Duft von Grillwürsten, wobei auch hier die Fantasie der Feuerwehroldies voll zur Geltung kam: Die Grills wurden auf alten «Garetten» montiert. Ein ausrangierter Hydrant wurde ebenfalls zweckentfremdet und spendete, statt des herkömmlichen Löschwassers, kühles, blondes Bier. (Bilder: st.)