Vom Dunkel ins Licht
Wir stehen mitten in der Passionszeit. Im Kirchenjahr ist es jene Zeit, in der wir an das Leiden und Sterben Jesu denken. Während wir liturgisch auf Karfreitag zugehen, erleben manche Menschen in unseren Dörfern ihre ganz eigene Passionszeit. Ein geliebter Mensch ist gestorben.
Ein Stuhl bleibt leer am Küchentisch. Eine vertraute Stimme ist verstummt. Ein lieber Mensch fehlt.
Die Passionszeit ist kein fernes oder kirchliches Konzept. Sie bekommt ein Gesicht, wenn wir Abschied nehmen müssen. Tränen fliessen, Fragen bleiben und das Herz ist schwer – so sieht die eigene Passionszeit aus, eine Leidenszeit.
So wie Jesus seinen Kreuzweg ging, erleben auch wir Wege, die wir uns nicht ausgesucht hätten. Leid ist keine Theorie – es ist Erfahrung.
Und doch endet die Geschichte…