Der Marktplatz im Zeichen der Bierseligkeit

Di, 10. Sep. 2019
Zusammen geht es besser. Brauhuus 531 und BrauGrage (mit Fritz Züger im Rabenbrau-Shirt) organisierten einen tollen «1. Rynecher BierKulturTag». (Bilder: Remo Conoci)

Auf dem neu gestalteten Marktplatz zwischen Gemeindehaus, Schneggen und Braugarage, fand am vergangenen Samstag der «1. Rynecher BierKultur-Tag» statt. Acht Bierbrauer aus der Region präsentierten ihr Handwerk und wussten viel Wissenswertes über die Kunst des Brauens zu berichten.

rc. Zuletzt brauchte es viel Handarbeit von Fritz Züger. Der Mitorganisator des «1. Rynecher BierKulturTages» und Inhaber der ortsansässigen Brau-Garage war ein gesuchter Mann. Viele schüttelten ihm die Hand, bedankten sich für das gelungene Fest und lobten die grossartige Idee. Dazwischen musste er zudem Handanlegen beim Aufstellen zusätzlicher Festbänke, denn der Markplatz füllte sich mehr und mehr. Es soll sogar Leute gegeben haben die sagten, der Marktplatz sei noch nie so voll gewesen.

Acht Bierbrauer, ein Fest

«Dass so viele kommen, hätte ich nicht gedacht», strahlte Züger, wollte die Lorbeeren aber nicht für sich alleine in Anspruch nehmen. «Ohne die Mithilfe vom Brauhuus 531 aus Gunzwil wäre die Organisation gar nicht möglich gewesen». Acht kleine und Kleinstbrauereien präsentierten ihre Biere schliesslich an ihren Ständen. Gegen ein Depot erhielt man das offizielle BierKultur-Tag-Glas und konnte dieses für einen Obolus auffüllen lassen. Zum Beispiel am Stand von Thomas Wittmer. Der Quereinsteiger bekam vor vier Jahren von seiner Frau einen Bierbrau-Kurs geschenkt und schon bald stand ein 50-Liter-Kessel in seinem Keller, erinnert sich «Brauer Tom», wie er seither genannt wird. «Jetzt habe ich einen 200-Liter-Kessel, meine alte Stelle bei der Gelenksersatz-Firma habe ich aufgegeben und lebe mehr oder weniger vom Bierbrauen», freute sich Wittmer an seinem Stand, an dem es ziemlich lustig zu und her ging.

Spanferkel und Pommes

Wer einmal rund herum gegangen war, konnte sich schliesslich mit Pommes und Spanferkel auch kulinarisch verköstigen. Um 4 Uhr morgens brutzelte die erste Sau schon im Ofen, bis am frühen Abend sollten es drei Säue werden, die in den Mägen der Bierseligen gelandet sind. In Zahlen lässt sich der Event darüber hinaus kaum erfassen, doch gemessen an der Stimmung und am immer noch voller werdenden Marktplatz, möchte man sagen, da haben die Bierbrauer den Nagel auf den Kopf getroffen. Gewiss, das günstige Wetter spielte beim Besucherzuspruch eine wichtige Rolle, doch schon jetzt war man sich unter den Organisatoren sicher, dass dem «1. Rynecher BierKulturTag» in nächsten Jahr eine Zweitauflage folgen wird. Darauf sollten wir anstossen!

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