(Eing.) Der Ornithologe Werner Portmann begrüsste gut 20 wissbegierige Vogelfreunde aus Gränichen zu einem spannenden Beobachtungsmorgen am Klingnauer Stausee. Dieser ist als Rast- und Überwinterungsplatz für Vögel von internationaler Bedeutung. Als erstes forderte Portmann die Gruppe allerdings auf, dem leisen Ruf eines Singvogels zu lauschen. Der Zilpzalp, eigentlich ein Zugvogel, der jetzt in Südeuropa wäre, wird vermehrt auch im Winter beobachtet und wird deshalb der Vogelwarte in dieser Jahreszeit als sogenannte H-Art gemeldet. Also auch hier: Folgen des Klimawandels. Auf dem Wasser weckten zahlreiche Arten das Interesse der Beobachterinnen: nebst den bekannten Stockenten auch Schnatterente, Tafelente, Spiessente, Reiherente, Zwergtaucher, Haubentaucher, Gänsesäger, Bekassine,…
