Mitte August trafen sich 17 erwartungsvolle Vereinsmitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Zetzwil mit Tageskarten ausgerüstet am Bahnhof Zetzbu. Früh war es, weil es bis Chancy Douane doch eine recht lange Reise ist.
(Eing.) Dafür wurden alle mit einem ...
Mitte August trafen sich 17 erwartungsvolle Vereinsmitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Zetzwil mit Tageskarten ausgerüstet am Bahnhof Zetzbu. Früh war es, weil es bis Chancy Douane doch eine recht lange Reise ist.
(Eing.) Dafür wurden alle mit einem Frühstücksapéro mit selbst gebackenen Gipfeli, Schinkengipfeli, Chips und vielem mehr verwöhnt. Auch Durst hatte bis Genf niemand mehr. Mit der neuen Genfer S-Bahn und einem Überlandbus erreichte der NVV schliesslich den verlassenen Zoll von Chancy. Hier ging es zu Fuss weiter durch ein Naturschutzgebiet der schnell fliessenden Rhone entlang. Nach kurzer Zeit war das Ziel erreicht: der westlichste Schweizer Grenzstein. Der westlichste Punkt liegt in der Flussmitte dahinter und wäre wohl nur für Wildwasserfahrer erreichbar. Da es hier nicht einmal ein Bänkli gibt, zogen die Wanderer weiter. Die gemütlichere Fraktion auf ebenem Weg zurück zum Start, die Fitteren erklommen über 100 Treppenstufen, um der Grenze noch ein wenig zu folgen, mussten auf dem obersten Punkt dann aber abbrechen: wegen des Ersatzbaus einer Brücke war der Weg gesperrt. So stiegen auch die Kletterer wieder zur Bushaltestelle hinab, wo ihnen der Bus vor der Nase wegfuhr! Statt eine Stunde zu warten, spazierte man ins nahe gelegene Restaurant, um den erneut aufgekommenen Durst zu löschen.
«Menu unique»
Etwas in den Magen gab es dann zurück in der Genfer Fussgängerzone: im «Café de Paris chez Boubier» genossen die Teilnehmenden das «Menu unique», wurde doch genau hier die legendäre Sauce Café de Paris erfunden. Und da es wirklich nur ein Menü gibt, fragte der Kellner nicht, was man möchte, sondern wie man es möchte: französische Sauce auf den kleinen grünen Salat, und «saignant» soll das 180-Gramm-Entrecôte in seinen 70 Gramm Kräuterbutter sein, es wird auf dem Rechaud von selbst noch etwas mehr gebraten. Dazu gibt es bis zu dreimal handgemachte Pommes Frites. Beiz und Menü sind sehr zu empfehlen!
Nach einer Glace, mit dem obligaten Blick auf den Jet d’eau vom Hafen aus, machte sich die Gruppe auf die Heimreise. Eine wunderschöne Reise ist vorbei. Nächstes Jahr geht es voraussichtlich nur bis zum «Bröisigrabe», dort wird dann nach Tauben in einer Schlucht gesucht. Im NVV-Programm geht es so weiter: Am 27. November, ab 13 Uhr werden die Nistkästen geleert und anschliessend findet der gemütliche Chlaushock statt.