Mut bewiesen die Organisatoren des Erntedankfestes der Chrischona Gemeinschaft und der reformierten Kirchgemeinde Leerau. Trotz drohender Wolken wurden die Tische und Sitzgelegenheiten kurzerhand im paradiesischen Garten von Béatrice Meili und Rolf Baumann, unmittelbar neben dem ...
Mut bewiesen die Organisatoren des Erntedankfestes der Chrischona Gemeinschaft und der reformierten Kirchgemeinde Leerau. Trotz drohender Wolken wurden die Tische und Sitzgelegenheiten kurzerhand im paradiesischen Garten von Béatrice Meili und Rolf Baumann, unmittelbar neben dem wunderschön restaurierten Spycher aufgestellt. Und siehe da – der Regen hörte auf.
st. Mit dem mutigen Entschluss, den Erntedankgottesdienst openair abzuhalten, kehrte so etwas wie Normalität ein, denn Maskentragen war im Freien überflüssig. Trotz unsicherer Wetterlage war der Anlass ausserordentlich gut besucht. Die reformierte Pfarrerin, Christine Bürk, begrüsste, und Pfarrer Jim Bühler wies hin auf den «Versöhnungsgottesdienst» im Leerber Wald vom vergangenen Juni – übrigens bei ähnlichen Wetterverhältnissen. Dieser habe offensichtlich Früchte getragen. Mit Freude blickte er in die Runde, auf eine grosse, aufmerksame Zuhörerschar.
Musikalische Umrahmung
Der eigentliche Gottesdienst verlief im gewohnten Rahmen. Zur Begrüssung, zwischendurch und als Begleitung zu den Liedern spielte die Leerber Musig. Der Leerber Männerchor bereicherte den Anlass mit verschiedenen Liedern wie «Morgenrot», «Amacing Grace» und «Tibie Paiom». Beide Ensembles genossen die Auftritte – endlich mal wieder vor Publikum.
Gemütlich beisammen
Nach dem feierlichen Teil wurde Fritz Graf am Grill aktiv. Neben einem vielfältigen und köstlichen Salatbuffet konnten nämlich beim gemeinsamen Mittagessen gluschtige Grilladen genossen werden. Und wie schon damals beim Leerber Waldhaus kam die Gemütlichkeit dabei nicht zu kurz, sie dauerte bis in den Nachmittag hinein.