Fast die ganze deutschsprachige Schweiz war von rund 600 an bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts Teil des Bistums Konstanz.
(Eing.) Diese Zugehörigkeit intensivierte sich noch, als der Münsterer Stiftspropst Franz Bernhard Göldlin von Tiefenau (1762-1819) von 1815 bis 1819 die Schweizerische Quart – wie der schweizerische Bistumsteil genannt wurde – als Apostolischer Vikar führte. Das Bistum Konstanz existierte bis 1821/1827. In der Stiftsbibliothek weist ein Messbuch von 1504 ganz konkret auf die Einbindung in das Bistum Konstanz hin. Bischof Hugo von Hohenlandenberg (Geboren 1460 auf Schloss Hegi bei Winterthur, gestorben 1532 in Meersburg) strebte an, in die Gottesdienstgestaltung eine gewisse Einheit zu bringen. Um das zu unterstützen, liess er bei Erhard Ratdold in Augsburg,…
