Der Regierungsrat lehnt die Volksinitiative «Gewässer-Initiative Kanton – Mehr lebendige Feuchtgebiete für den Kanton Aargau» ab. Die von den Initianten geforderte Sicherung und Umsetzung der notwendigen Flächen innert zwanzig Jahren sei unrealistisch. Gleichzeitig präsentiert der Regierungsrat einen indirekten Gegenvorschlag. Dieser sieht vor, dass die in der Initiative geforderte Umsetzung der Wiedervernässung parallel in den drei Landschaftsräumen nämlich Wald, Landwirtschaft und Siedlung erfolgt. Ziel ist es, bis 2060 auf freiwilliger Basis 1'000 Hektar Feuchtgebiete zu schaffen.