Der Frauenturnverein Leutwil reiste in die belgische Hauptstadt Brüssel. Auf der viertägigen Reise erlebten die Frauen die Schönheit Brüssels, kulinarische Entdeckungen und eine faszinierende historische Architektur.
(jaf.) Am frühen Morgen machte ...
Der Frauenturnverein Leutwil reiste in die belgische Hauptstadt Brüssel. Auf der viertägigen Reise erlebten die Frauen die Schönheit Brüssels, kulinarische Entdeckungen und eine faszinierende historische Architektur.
(jaf.) Am frühen Morgen machte sich ein klapperndes Rollkoffergeräusch in den schlafenden Strassen Leutwils bemerkbar. Es waren die reisefreudigen Frauen des Turnvereins Leutwil, die sich zum Sammelplatz begaben, wo ihre Reise starten sollte. Mit dem Flugzeug flogen sie in die belgische Hauptstadt Brüssel. Im Hotel angekommen deponierten sie ihre Koffer, um kurz danach ihre Entdeckungsreise durch Brüssel zu starten.
Das erste «Wow» der Damen entlockte bereits der Grand-Place (Grote Markt). Das ist der zentrale Platz der belgischen Hauptstadt und eines ihrer Wahrzeichen. Mit dem gotischen Rathaus und seiner geschlossenen barocken Fassadenfront gilt er als einer der schönsten Plätze Europas. Auch ein Teil der Comic -Strip-Route, die aus über 50 grossformatigen Wandgemälden in der Stadt besteht, wurde bestaunt.
Natürlich darf der Besuch beim berühmten Manneken Pis (übersetzt, pissendes Männlein) nicht fehlen. Auch ein weibliches Pendant gibt es, die bronzene Jeanneke Pis, die auch Wasser lässt, aber deutlich weniger Publikum hat.
Nach dem ausgiebigen Schlendern durch die Gassen endete der erste Tag mit einem feinen Abendessen.
Faszinierende Bauwerke
Am nächsten Tag stand die Hop-on-Hop-off-Tour auf dem Programm. Zu sehen gab es das Atomium, ein im Jahr 1958 errichtetes Bauwerk, anlässlich der Weltausstellung Expo 58, das mit seinen glänzenden Kugeln eine Augenweide war. Auch der Gare Maritime, eine moderne Holzstruktur in den ehemaligen Bahnhofshallen, beeindruckte die Frauengruppe mit seinem ästhetischen Anblick. Nächster Halt war beim European Parlament, Sitz der Europäischen Kommission. Der erlebnisreiche Tag endete mit vielen schönen Eindrücken und leichter Müdigkeit bei einem Schlummertrunk.
Salzige Waffeln und Schokolade
Am nächsten Tag war Gent, eine Hafenstadt im Nordwesten Belgiens, das Ziel. Mit dem Zug erreichte der Frauenturnverein die Hafenstadt, wo es auf eine Hop-on-Hop-off-Tour auf dem Wasser ging. Die heutige Universitätsstadt hat eine vielfältige mittelalterliche Architektur zu bieten. Die Entdeckungstour reichte bis in die kulinarische Welt Belgiens. Eine salzige Waffel überzeugte die Frauen. Zurück in Brüssel endete der vorletzte Tag mit dem Besuch im Schokoladenmuseum.
Mit vielen schönen und lustigen Erinnerungen im Gepäck flog die Gruppe, begleitet vom Mond, wieder in die Heimat zurück. Der Frauenturnverein war der kompetenten Reiseleitung äusserst dankbar für diesen erlebnisreichen Ausflug.