Schnell waren die Traktanden der Hirschthaler Wintergmeind abgearbeitet. Unter Verschiedenes wurde Revierförster Urs Gsell gebührend verabschiedet.
aw. Mit der Verabschiedung von Urs Gsell unter Verschiedenes gelangte gegen Ende die Gemeindeversammlung an einen ...
Schnell waren die Traktanden der Hirschthaler Wintergmeind abgearbeitet. Unter Verschiedenes wurde Revierförster Urs Gsell gebührend verabschiedet.
aw. Mit der Verabschiedung von Urs Gsell unter Verschiedenes gelangte gegen Ende die Gemeindeversammlung an einen emotionalen Punkt. Die Laudatio von Vizeamman Jost Waldispühl würdigte die Verdienste des scheidenden Revierförsters im Umgang mit der Natur. Er prägte nicht nur den Wald, sondern auch die Menschen, die mit ihm zusammenarbeiteten. Mit Expertise, Engagement und Leidenschaft sorgte er für einen gesunden Hirschthaler Wald. In 40 Jahren sah Urs Gsell manche Bäume wachsen, andere im Sinn einer profitablen Forstwirtschaft fallen. Das Waldfest «400 Jahre Hirschthal» im Jahr 2005 mit über 5000 Besuchern zählt zu den Höhepunkten seiner beruflichen Laufbahn. Darüber hinaus gilt er als Vordenker und Pionier der Dauerwaldbewirtschaftung. Das Vermächtnis übernimmt sein Sohn Leon, der die Nachfolge als Leiter des Forstbetriebs Suhrental Ruedertal antritt.
Aufwandüberschuss budgetiert
Elf Ortsbürger von 47 Stimmberechtigten genehmigten das Budget 2025 mit einem Aufwandüberschuss in Höhe von 3300 Franken. Das Budget der Einwohnergemeinde rechnet bei einem über die letzten Jahre gleichgebliebenen Steuerfuss von 100 Prozent mit einem Aufwandüberschuss über 305’465 Franken, Vorjahr 80’781 Franken. Das Budget basiert auf einer Mischung aus Sparen und Investieren. Dem Verpflichtungskredit über 1,69 Millionen für die Sanierung mit Umbau und Erweiterung des Kindergartengebäudes stimmte die Gemeinde ohne Gegenstimme zu. Sanitärbereiche werden saniert, der Spielplatz mit Schattenspendern neugestaltet und in Zusammenhang mit der energetischen Gebäudesanierung eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Die Arbeiten finden nach neuesten pädagogischen Grundsätzen statt.
Steigende Schülerzahlen
Ebenso einstimmig passierte die Bewilligung der Stellenprozente für die Gemeinde- und Schulverwaltung um 100 Prozent auf neu 530 die Versammlung. Die Pensenerhöhung begründet sich mit höherer Arbeitsauslastung in allen Bereichen. Für die zukünftige Entwicklung berücksichtigte die projektausführende BDO AG Reserven bei ihrer Analyse, sowohl Schüler- als auch Einwohnerzahlen sind im Steigen begriffen. Ab Januar 2025 wird zudem die Abteilung Finanzen und Steuern sowohl personell als auch organisatorisch getrennt. Bei nur 101 Stimmberechtigten unterliegen die Entscheidungen dem fakultativen Referendum.