In kurzer Zeit sehr viel erledigt und zwar ohne unnötiges Blabla und viele Worte: Unter diesem Aspekt darf die Gemeindeversammlung von Beinwil am See gesehen werde, die überaus speditiv verlaufen ist. Dabei ist es dem Souverän gelungen, zwei «unendliche Geschichten» definitiv zu den Akten zu legen.
Zum einen die seit Jahren anstehende Erweiterung des zu kleinen Fussballplatzes beim Strandbad, zum andern die Zukunft des Hotels Löwen bzw. die Wiederbelebung des Kopfbaus. Beiden Traktanden wurde praktisch diskussionslos und mit grossem Mehr zugestimmt. Unter Verschiedenem deponierte die IG Tschuepli zuhanden des Gemeinderates eine Petition.
Der Grossaufmarsch der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Löwensaal liess am vergangenen Freitagabend auf eine lebhafte Gemeindeversammlung schliessen. Doch weit gefehlt: Obwohl mit 213 Personen beinahe zehn Prozent der Stimmberechtigten anwesend waren, zeigte sich der Souverän nicht nur abwartend und zurückhaltend, sondern vor allem auch zustimmungsfreudig. Nach fünf Viertelstunden Verhandlungsdauer waren sämtliche Geschäfte antragsgemäss unter Dach und Fach. Für den Gemeinderat hätte es kaum besser laufen können: Mit einem kräftigen Schlussapplaus verabschiedete sich die Versammlung, um die Bühne für die Ortsbürger frei zu machen. Während drinnen im Saal noch kurz weiter politisiert wurde, ging es draussen im Foyer bereits gemütlich zu und her, waren doch die Landfrauen mit Speckzopf und einem guten Tropfen für eine weiterhin gute Stimmung besorgt.
Diesen Bericht finden Sie in der WB-Ausgabe Nr. 89, vom Dienstag, 15. November 2016. Abonnieren Sie das Wynentaler-Blatt noch heute - Sie verpassen nie wieder das wirklich Wissenswerte aus IHRER Region.

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