Toleranz im Herzen

Sa, 19. Nov. 2016

 

«Der 16. November gilt bekanntlich als «Welttag der Toleranz». Je mehr Menschen sich daran erinnern, etwas dafür tun, auch über diesen Gedenktag hinaus, umso besser wird die Welt. Toleranz erfordert Duldsamkeit, Nachsicht und Akzeptanz», sagt Felici Curschellas in seiner WB-Kolumne.

 

Konflikte sind auf Dauer nur zu lösen, wenn wir ‘die Anderen’ verstehen lernen und uns aktiv um eine für beide Seiten tragbare Lösung bemühen. Je reicher die Vielfalt, je grösser die Unterschiede der Menschen und Kulturen sind, die sich berühren und zusammenleben, umso wichtiger ist Toleranz. Diese wird getestet, wenn wir in der Mehrheit sind - während unser Mut getestet wird, wenn wir in der Minderheit sind. Unglaublich, aber wahr: Es gibt 194 Staaten auf der Welt und nur gerade zehn Länder befinden sich wirklich im Zustand des Friedens. Die andern leben miteinander im Streit, sind geteilt im Kampf um Macht, Freiheit und Gerechtigkeit.

Das Bemühen um den Frieden

Vor wenigen Wochen wurde, wie alle Jahre wieder, der Friedens-Nobelpreis verliehen.Damit ausgezeichnet werden Menschen oder Organisationen, die sich um den Frieden bemühen – leider und meistens erfolglos. So ist es auch aktuell bei Kolumbiens Präsident Santos, der ein Friedensabkommen mit der Farc- Guerilla zu realisieren versucht, bisher ohne den gewünschten Erfolg. Die Mehrheit der Kolumbianer war und ist nicht bereit, den Guerillas so viel Entgegenkommen zu gewähren, wie es der Präsident getan hat, um dieses seit vielen Jahren anhaltende unsägliche Morden in seinem Land zu beenden. Dabei wäre auch hier Verzeihen und Toleranz die tragende Basis für eine neue und bessere Zukunft des Landes.

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Diesen Bericht finden Sie in der WB-Ausgabe Nr. 90, vom Freitag, 18. November 2016. Abonnieren Sie das Wynentaler-Blatt noch heute - Sie verpassen nie wieder das wirklich Wissenswerte aus IHRER Region.

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