«Wenn eine muess es Unglück ha, so gheit em no s Brot i Hung ine!», lässt der Luzerner Schriftsteller Josef Roos in der Erzählung «En Usschiesset bi eus deheim im Habsburgeramt» einen Schützen über einen misslich abgefeuerten Schuss klagen. Für die aufmerksame Zuhörerschaft des 18. Schweizer Mundarttages auf Schloss Heidegg war es ein Glück, dem heutzutage unbekannten Autor aus Gisikon zu begegnen.
Von Ueli Suter, Text und Waltraud Hörsch, Bilder
Josef Egli machte in seinem ruhigen Vortrag deutlich, dass Josef Roos mit scharfer Beobachtungsgabe und einer gehörigen Portion Humor zu Werke ging. Seine Beschreibung der am «Stechfieber» leidenden Standschützen und Warner geriet ihm zum sprachlichen Volltreffer. Nicht Honig, sondern Konfi und Butter (in dieser Reihenfolge) strich sich der…
