rc. Noch stehen alle Gebäude im altehrwürdigen «Herkules»-Areal, doch deren Stunden bis zum Abriss sind gezählt. Die Luzerner Stalder Generalunternehmung will an dieser Stelle 60 Wohnungen bauen, wobei der Geschichte der traditionsreichen Firma Herkules AG Rechnung ...
rc. Noch stehen alle Gebäude im altehrwürdigen «Herkules»-Areal, doch deren Stunden bis zum Abriss sind gezählt. Die Luzerner Stalder Generalunternehmung will an dieser Stelle 60 Wohnungen bauen, wobei der Geschichte der traditionsreichen Firma Herkules AG Rechnung getragen werden soll. Zwischen den fünf Wohngebäuden soll eine Begegnungszone namens «Herkulesplatz» entstehen, gewisse Gebäudeteile bleiben erhalten. Bis die Baumaschinen auffahren, dauert es aber noch ein Weilchen, denn bevor etwas Neues gebaut werden kann, braucht es einen Gestaltungsplan, der wiederum ein Mitwirkungsverfahren nach sich zieht und schliesslich muss auch noch der Regierungsrat mitentscheiden. Die Abrissarbeiten könnten zwar angegangen werden, doch würde danach über eine unbestimmte Zeit einfach ein Loch klaffen, vergleichbar mit der Baustelle «Waag» neben dem Gemeindehaus, wo nach einer längeren Pause wieder gearbeitet wird. Derweil übernimmt die Natur das Zepter im Herkulesareal, wie Karikaturist Kari Stutz in einer schönen Skizze festgehalten hat.
(Bild: Kari Stutz)