Red Lions stoppen Siegesserie selber

Mo, 08. Jan. 2024
Rheitals Pascal Obrist schiesst, der Puck flutscht am rechten Schoner von Torhüter Andrin Kunz ins Tor, Simon Koch schaut zu. (Bild: Remo Conoci)

Die Siegesserie der Red Lions findet im Heimspiel gegen den SC Rheintal ein Ende. Fünfmal in Folge gewannen die Reinacher ihre Pflichtspiele, nun aber setzte es eine ziemlich selbstverschuldete Niederlage ab. Das Rennen um die Playoff-Plätze bleibt spannend.

Red Lions Reinach – SC Rheintal 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)

rc. Hoch waren die Erwartungen an das Team der Red Lions. Trotz zahlreicher Absenzen fuhren die Oberwynentaler in den vergangenen Wochen Sieg um Sieg ein. Im Startdrittel traten die Gäste jedoch dominanter auf, immer wieder «brannte» es vor dem Reinacher Tor. In Führung gingen dann aber doch die Red Lions: Nach einem prächtigen Pass von Kevin Boschung drischt Dario Arnold den Puck zum 1:0 unter die Latte – es war dies der erste ernstzunehmende Reinacher Schuss auf das gegnerische Tor.
Gegen den SC Rheintal – ein Gegner der sich auf dem Papierform auf Augenhöhe befindet – hätte alles zusammenpassen müssen, doch es kam anders: Die längst vergessen geglaubten Unkonzentriertheiten vergangener Tage schlichen sich wieder ein, was zu Fehlern führte und völlig unnötigen Strafen. Bezeichnend die Situation in der 29. Spielminute: Die Strafe gegen den Rheintaler Luca Binder war schon angezeigt, als sich Cyrill Bischofberger zu einem Gegenschlag hinreissen liess und zweimal zwei Strafminuten kassierte. Beim 1:2, das in diese Phase der Aufregung fiel, sieht auch noch  Lions-Hüter Andrin Kunz nicht gut aus. Hier ist jedoch klar festzuhalten, dass ohne den sicheren Halt im Reinacher Tor der zweite Gegentreffer schon viel früher gefallen wäre.

Schlussspurt kam zu spät
Einen dritten Treffer musste das Heimteam kurz nach dem Start ins dritte Drittel zulassen. Wiederum waren die Gäste präsenter und freuten sich darüber, nun ein gemütliches Drittel hinter sich bringen zu können. Die 17 Reinacher Feldspieler liessen sich dann aber doch noch einmal aus der Versenkung locken. Das genommene Time-Out zeigte seine Wirkung und so gehörte die letzte Viertelstunde des Spiels dem Heimteam. Der Treffer von Cédric Maurer fünf Minuten vor Schluss und die Herausnahme des eigenen Torhüters während anderthalb Minuten sollte dann aber doch nichts mehr nützen. Der «Empty-Netter» der Rheintaler fiel Sekundenbruchteile nach der Schlusssirene. Schiedsrichter Thomas Hug versicherte nach dem Spiel er habe sehr genau hingeschaut: «Man weiss ja nie, plötzlich ist Ende Saison das Torverhältnis wichtig.»

Am Sonntag Heimspiel – Im Cup gegen Mühlethurnen
Das verloren gegangene Spiel kommt für die Red Lions im Sinne eines Weckrufs vielleicht im richtigen Moment. Was den Abstand zu einem Nicht-Playoff-Platz angeht, ist nämlich nichts passiert: der Abstand beträgt weiterhin 7 Punkte (bei einem Spiel mehr). Die nächste Herausforderung wartet nun am Sonntag, 14. Januar, wenn die Red Lions erneut ein Heimspiel austragen können. Der Gegner heisst HC Delémont-Vallée, Spielbeginn ist um 15.30 Uhr. Danach wird die intensive Schlussphase unter anderem mit dem Derby-Heimspiel gegen den HC Luzern eingeläutet. Auch der Cup-Gegner der nächsten Runde ist bekannt: Ende Januar geht die Reise nach Wichtrach zum 2.-Ligisten HC Mühlethurnen.

 

Red Lions Reinach – SC Rheintal 2:3 (1:1, 0:1, 1:1). – Kunsteisbahn Oberwynental, 135 Zuschauer. – Tore: 15. Arnold (Boschung) 1:9, 20. Waidacher (Obrist, Ausschluss Maurer) 1:1; 33. Obrist (Bilder) 1:2; 41. Bodemann (Moosmann, Stoop) 1:3, 56. Maurer (Vogt, Heitzmann, Ausschluss Moosmann) 2:3. – Red Lions ab 58:53 ohne Torhüter. Strafen: Red Lions 6x2 min., Rheital 4x2 min.

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