Die Beteiligung der Gemeinde an der Badi empfinde ich als stossend. Diese bedeutet nichts anderes als die Finanzierung eines Freizeitverhaltens durch die Allgemeinheit. Die Freizeit geniesst heutzutage ohnehin einen zu hohen Stellenwert und bedarf keiner Förderung. Klar soll jeder seine Zeit nach seinem Gutdünken gestalten können. Es besteht jedoch kein gesellschaftlicher Nutzen darin, die Joggingschuhe, das Velotrikot – oder eben die Badehose anzuziehen und mit den damit verbundenen sportlichen Aktivitäten Kalorien zu verschwenden. Derweil übernimmt eine immer kleinere Minderheit Verantwortung. Sie pflegt Wälder und Baumgärten, geht auf die Jagd, führt ein Handwerk aus, etc. und stellt damit sicher, dass die Landschaft, deren Nutzen oder ein anderes Kulturgut erhalten bleiben. Ohne…