Anfang der Woche wurde auf Facebook in der Ortsgruppe Seon eine Warnung online gestellt. Die Tochter der Autorin sei auf dem Heimweg verfolgt und gepackt worden. Die Aargauer Zeitung hat die Meldung aufgegriffen. Ein emotionales Thema.
red. Bernhard Graser, Mediensprecher ...
Anfang der Woche wurde auf Facebook in der Ortsgruppe Seon eine Warnung online gestellt. Die Tochter der Autorin sei auf dem Heimweg verfolgt und gepackt worden. Die Aargauer Zeitung hat die Meldung aufgegriffen. Ein emotionales Thema.
red. Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei, bestätigte, dass der Vater des Mädchens den Vorfall umgehend gemeldet habe. Eine Patrouille habe nach dem Unbekannten gefandet, ihn jedoch nicht auffinden können. Weitere Meldungen aus dem Ort oder der umliegenden Region seien nicht eingegangen. Auch wenn dies beängstigend sein könnte, bleibe die erste und wichtigste Massnahme das direkte Einschalten der Polizei.
Des weiteren solle man Ruhe bewahren und die Kinder nicht zusätzlich verängstigen. Vorschnell Meldungen in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen sei eher problematisch. Dies zeigen die Kommentare der Ortsgruppe Seon, in denen Vermutungen zum möglichen Täter geäussert werden, deutlich.
Besprechen und üben
Eltern sollen mit ihren Kindern besprechen und üben, wie es sich in bedrohlichen Situationen verhalten soll. Dies, um im Notfall richtig reagieren zu können. Ohne dass Kindern Angst gemacht wird, sollen sie lernen, Gefahren zu erkennen. Die regelmässige Wiederholung der Verhaltensregeln ist hilfreich bei der Umsetzung im Ernstfall. Kinder sollen auch die Möglichkeit haben, selbst Lösungen für Probleme zu finden und diese auszuprobieren. Sie können sich beispielsweise mit den Eltern auf ein Wort einigen, welches diese einem möglichen anderen Erwachsenen mit auf den Weg geben würden, damit ein gefahrloses «Abgeholt-Werden» möglich bleibt.