Gleichberechtigung ist gesellschaftlich noch nicht erreicht. Das könnte unter anderem an der von Männern dominierten Politik liegen. Zwei Redakteurinnen des Wynentaler Blattes wollten es genauer wissen. Ursula Friederich (Menziken), Hannelore Zingg-Hoffmann (Leimbach) und Susanne Rölli-Lindenmann (Seengen), die ihren jeweiligen Gemeinden als Ammann vorstehen, sprechen über ihre Erfahrungen in der Politik.
Fangen wir mit einer Grundsatzfrage an: Warum engagieren Sie sich in der Lokalpolitik?
Hannelore Zingg-Hoffmann: Ich dachte eigentlich nicht an ein politisches Amt. Ich hatte erfahren, dass ein Platz in der Finanzkommission zu besetzen ist und fand, das könnte passen. In den Gemeinderat führte der Weg dann durch die Gespräche darum herum.
Susanne Rölli-Lindenmann: Dass ich eines Tages…
