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Schöftland/Rothrist: «Nicht mit mir!»

Fr, 20. Nov. 2015
Jolanda Fretz wehrt sich gegen "Parkbusse" (Bild: rc.)

Die Geschichte wäre in zwei Sekunden erzählt: Frau hält im Parkverbot und bekommt eine Busse. Doch so einfach ist es nicht. Aus  23 Franken, die ein Wirt für die Benutzung eines maroden Hotel-Vorplatzes in Rothrist verlangte, sind binnen zwei Wochen 116 Franken geworden. Jolanda Fretz aus Schöftland wehrt sich.

Das Hotel Restaurant Bahnhof in Rothrist war schon einmal in den Schlagzeilen.Anfang Jahr scheute ein Automobilist nicht den Gang vor Bundesgericht, weil er sich gegen eine Bearbeitungsgebühr des Hotelinhabers wehrte. 52 Franken sollte er bezahlen, weil er auf dem direkt an der Hauptstrasse gelegenen Platz angehalten hatte, um dort kurz zu telefonieren. Der Hotelbetreiber bekam Recht, die ganze Angelegenheit kostete den Automobilisten zuletzt über 2000 Franken an Bussgeldern und Gerichtskosten.

Auch Jolanda Fretz – in Unkenntnis über den oben beschriebenen Fall – hielt auf dem Vorplatz an. «Ich wollte am Navi etwas einstellen und hielt lieber an, statt während der Fahrt dadurch jemanden zu gefährden». Gedacht, getan: «Der Platz war leer, es befindet sich dort eine Sammelstelle, ein Verbotsschild habe ich keines gesehen». Dennoch dauerte es kaum eine Minute, bis der Wirt des Restaurants an Jolanda Fretz’ Fensterscheibe klopfte...

 

Den ganzen Artikel lesen Sie im Wynentaler Blatt/ Euses Blättli Nr. 89, vom Freitag, 20. November 2015. Ausgabe verpasst? Bestellen Sie jetzt ihr persönliches Abo: Gedruckte Zeitung inkl. ePaper für das iPad.

Kommentare

Kenne ich, ging mir gleich. Offenbar funktioniert das Abzockersystem vor den rechtlichen Instanzen. Für mich unfassbar. Übrigens die Verbotsschilder sind so gedreht, dass man sie beim einfahren auf den Platz nicht sieht. Ein Schelm wer darin ein System erkennt.

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