Marco Rima und die Freundschaft zum Wynental

Di, 24. Mai. 2016
Marco Rima mit Band (Bild: Remo Conoci)

«Made in Hellwitzia» heisst das aktuelle Programm von Marco Rima, mit dem die Jubiläums- Saison des Saalbaus einen würdigen Schlusspunkt fand. Im vollen Haus brachte der Zuger die Leute einmal mehr zum Lachen – Rima zeigte aber auch eine ganz andere Seite.

 

Über «Made in Hellwitzia» zu berichten ist nicht ganz einfach. Marco Rima erzählte vor allem Witze, was aufgeschrieben in einem Zeitungsartikel nicht gleich lustig wirken würde.Im Wesentlichen sei gesagt: Zwei Stunden lang konnte das Publikum herzhaft lachen und sich durchaus auch musikalisch unterhalten fühlen, denn Rima erwies sich als ausgezeichneter Sänger. Auch seine «polnische» Band mit Lolek, Bolek und Piotr (im richtigen Leben: Cyrill Camenzind, Patrik Meier und Nico Looser) musste für einige Gags herhalten.

Langjährige Freundschaft

Marco Rima ist mehr als ein Comedian, der kurz mal nach Reinach kommt und möglichst schnell wieder gehen will. Bald wird auch klar, dass der vereinbarte Interviewtermin keiner wird wie jeder andere. Marco Rima hat eine klare Meinung und erlaubt sich bei dieser zu bleiben und sich nicht wie ein Fähnchen im Wind zu drehen. Auf der Bühne ist er Clown und Witzeerzähler, er macht den Hampelmann und bedient jedes denkbare Klischee, auch mal unter der Gürtellinie. Später am Abend mischte er sich unter die Gebliebenen im Foyer, trank einen Kaffee mit Ruedi Hug und erzählte dem WB-Redaktor aus dem Leben, ohne dass dieser Fragen stellen musste. Zum Beispiel auch, dass er zum Wynental eine besondere Verbindung habe. «Sogar sehr», sagte er ohne zu zögern. «Vor dreissig Jahren habe ich als Unbekannter hier die Chance bekommen aufzutreten, ich durfte immer wieder kommen, alles hat seinen Lauf genommen.» Mit dem Saalbau im Besonderen verbindet ihn auch die Freundschaft mit den Mitgliedern der Saalbaukommission. «Wir kennen uns schon ein Weilchen», sagt dazu Ruedi Hug. «Nächste Woche gehen wir essen», ergänzt Rima. Dann drehen sich die beiden Männer zueinander und es gelingt ein Bild, das Freundschaft nicht besser beschreiben könnte.

2018 mit neuem Programm

Heute spielt Rima 100 Vorstellungen im Jahr, nebenbei macht er Filme, arbeitet für das Fernsehen,aber:«Bald gibt es Ferien. Dann wird zuerst ausgespannt und danach arbeite ich an einem neuen Programm». Dieses soll 2018 herauskommen – mit Ruedi Hug ist er sich schon einig, dass der Saalbau Etappenort sein wird. Und dann hatte Rima auch noch lobende Worte für den Lokaljournalismus: «Ich mag Zeitungen wie das Wynentaler Blatt», sagte Rima, angesprochen auf die Vervielfältigung von Angst und Schrecken durch Medien, die von Sensationslust leben.«Es ist wichtig, dass man sich auch über die Generalversammlung des Trachtenvereins informieren kann. Die Welt ist nicht einfach nur schlecht.» Saalbau geht in die Sommerpause «Das neue Saalbau-Programm steht», bestätigt Hug auf Nachfrage und verrät, dass der Auftritt von «Divertimento » innerhalb einer halben Stunde ausverkauft gewesen sei. Die neue Saison bringt aber weitere Leckerbissen, so soll Marc Sway mit seiner «Tribute to Ray Charles»-Tour vorbei schauen. Beeindruckende Konzerte, die in ausverkauften Hallen über die Bühne gehen. Über das detaillierte Programm informiert die Saalbaukommission Mitte Juni. Bis dahin wird die erfolgreiche Jubiläums-Saison im kleinen Rahmen feierlich abgeschlossen.

Remo Conoci

Dieser «Bericht des Monats» erscheint nur ausnahmsweise in voller Länge.

Er ist am Dienstag, 24. Mai 2016 in der gedruckten Ausgabe Nr. 40 unserer Zeitung erschienen. Wenn Sie das WB zweimal in der Woche druckfrisch in Ihrem Briefkasten oder auf Ihrem Tablet haben möchten, abonnieren Sie das Wynentaler-Blatt noch heute - Sie verpassen nie wieder einen Artikel aus IHRER Region.

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