Red. Beromünster mit seiner prachtvollen, restaurierten Stiftskirche, dem historischen Marktflecken, aber auch mit der wechselvollen Landschaft des Michelsamtes, abseits vom lärmigen Verkehr und Industrie, ist einmal mehr der würdige Rahmen des wohl bekanntesten und berühmtesten Umrittes, der alljährlich – selbst bei ganz schlechter Witterung – am Auffahrtstag, diesmal am Donnerstag, 30. Mai, stattfindet.Weit mehr als hundert Reiter, teils in schwarzen Mänteln, schliessen sich an und bilden den einzigartigen Festzug. Es ist kein Volksfest, kein Umzug, es ist eine Feierstunde, ein offenes Bekenntnis zur Tradition und Achtung vor der Religion. Wer den Auffahrtstag in Beromünster schon erlebt hat, den 16 Kilometer langen Marsch vielleicht betend mitgegangen ist, oder gar als Reiter…
