An der 7. Mitgliederversammlung der IG Ostumfahrung Suhr haben vor den statutarischen Geschäften Rolf H. Meier, Kantonsingenieur und Matthias Adelsbach, stv. Kantonsingenieur, den Stand der Arbeiten von VERAS präsentiert. Der interne Start des Projektes im Departement Bau, ...
An der 7. Mitgliederversammlung der IG Ostumfahrung Suhr haben vor den statutarischen Geschäften Rolf H. Meier, Kantonsingenieur und Matthias Adelsbach, stv. Kantonsingenieur, den Stand der Arbeiten von VERAS präsentiert. Der interne Start des Projektes im Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) erfolgte im vergangenen Sommer.
(psi.) Das Millionenprojekt Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr beinhaltet nicht allein die Massnahmen zur Verkehrsentlastung der Gemeinden Suhr und Gränichen, sowie die ungenügende Anbindung des Wynentals an die A1. Der Kantonsingenieur wies darauf hin, dass eine optimale Entlastung nur mit der Kombination der Teile Ost und Süd erreichbar sei. Von grosser Bedeutung sei auch die Tatsache, dass die nötigen Eingriffe in den Landschaftsraum (Kulturland) minimiert und mit flankierenden Massnahmen kompensiert werden. So würden Oberflächengewässer aufgewertet, eingedolte Gewässer geöffnet und naturnahe Ufer gebildet. Ebenso seien in der Region Verbesserungen für den Langsamverkehr vorgesehen.
Der Zeitplan des BVU ist ehrgeizig, und verschiedene Verfahren in der Planung und Abklärung laufen parallel. Bis Ende 2022 werde das Bauprojekt vorliegen, sagte Matthias Adelsbach. Im 1. Quartal sollte das Projekt im Parlament behandelt werden.
Realisierung 2030
Für die Vertreter des Kantons besonders wichtig, ist die permanente Information der Bevölkerung und der enge Kontakt mit den von Massnahmen Betroffenen und mit den Gemeinden. Das fertige Projekt muss auch die Hürden von Vernehmlassungen und Genehmigungen überwinden, bevor es zur Ausführung kommen kann. Je nach Verlauf der Verhandlungen könnte der Spatenstich bereits 2025 erfolgen. Die Realisierung ist vom BVU auf 2030 geplant.
Im Anschluss an die Präsentation der Fachleute aus dem BVU behandelte die Mitgliederversammlung die ordentlichen Traktanden, genehmigte die Rechnung 2020 und beliess die Jahresbeiträge für Einzelpersonen und Firmen auf dem bisherigen Niveau.
Die Mitgliederversammlung hat beschlossen, im kommenden Vereinsjahr wiederum mit zwei «Staublättern» und zwei Newsletters die Mitglieder und die Öffentlichkeit über die Fortschritte zu informieren. Ebenso ist ein Relaunch der Website www.ostumfahrungsuhr.ch geplant. Der enge und positive Informationsaustausch mit dem Kanton soll im bisherigen Rahmen weitergeführt werden. «Das dient der Sache am meisten», sagte Versammlungsleiter Rudolf Obrecht. Neu in den Vorstand gewählt wurden Karin Faes, Grossrätin und neue Präsidentin von aargauSüd impuls sowie Carmen Suter-Frey, gewählte Gemeindepräsidentin von Suhr.