rc. Es gibt nicht mehr viele Wanderhirten in der Schweiz – 15 bis 20 sollen es noch sein, die mit Hunderten Schafen durch die Gegend ziehen. Vergangene Woche konnte man einem italienischen Hirten jedoch erneut zuschauen, wie er eine grosse Schafsherde vom Wynental ins Seetal führte. Vor gut einem Jahr traf das WB den Hirten bereits im Ruedertal an.
Wo die Schafherden auftauchen, ziehen diese die Blicke neugieriger Passanten auf sich. So auch auf dem winterlichen Homberg. Wer eine Wanderherde führen will, muss im Besitz des Wanderrechts sein und braucht eine Bewilligung vom Kanton. Die Routen sind immer etwa die gleichen, dabei dürfen die Tiere grundsätzlich auf frei zugänglichen, ungenutzten Weiden grasen. Die Tiere stammen oft von mehreren Betrieben. Etwa drei Stunden dauert die jeweils…
