Herausragende, innovative Projekte gesucht

Do, 03. Okt. 2024
Siedlung mit einem ökologisch aufgewerteten Aussenraum für Anwohnende. (Bild: zVg.)

Mit dem alle zwei Jahre vergebenen Aargauer Naturpreis will der Kanton herausragende, innovative und wirksame Projekte zur Förderung der Biodiversität und naturnahen Entwicklung der Landschaft auszeichnen. Das Thema lautet «Biodiversität und Klimaanpassung». Projekte können bis Ende Oktober 2024 eingereicht werden.

(Mitg.) Die Abteilung Landschaft und Gewässer des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) sucht herausragende, innovative und wirksame Projekte zur Förderung der Biodiversität und naturnahen Entwicklung der Landschaft. Zu diesem Zweck hat sie den Aargauer Naturpreis ins Leben gerufen, der alle zwei Jahre vergeben wird. Das Ziel ist unter anderem, weitere Menschen zu motivieren, den mit dem Preis ausgezeichneten Vorbildern zu folgen. Der erste Preis wurde im Jahr 2023 überreicht und ging an folgende Projekte: «Lebendiger Rosengarten» Zofingen, «Naturgarten Alterszentrum Schönegg» in Brugg, «Naturpark Klinik Barmelweid», «Mehr Natur im Dorf» in Küttigen sowie «Rettet den Feuersalamander» der Schule Zeihen.

Auch im Jahr 2025 wird ein weiterer Aargauer Naturpreis an der jährlichen Vernetzungsplattform Natur 2030 verliehen. Es können Projekte eingereicht werden, welche der Frage nachgehen: Wie kann die Biodiversität gefördert und gleichzeitig eine Anpassung an veränderte Klimabedingungen erzielt werden? Vermehrte Hitzetage und Tropennächte, längere Trockenperioden, häufigere Extremniederschläge und Überschwemmungen sind grosse Herausforderungen, die uns alle betreffen. Der Aargauer Naturpreis 2025 möchte deshalb Projekte auszeichnen, die Biodiversität fördern und zugleich unterstützend auf die Anpassung an das sich verändernde Klima wirken.

Wirkungsvolle Projekte gesucht

Die Grösse des Projekts ist nicht ausschlaggebend, es sind alle willkommen. Die Jury, bestehend aus renommierten Mitgliedern mit Hintergrund in der Kommunalpolitik, Gesellschaftsfragen, Landwirtschaft, Immobilienwirtschaft, Landschaftsarchitektur und Naturschutz wählt die wirkungsvollsten, innovativsten, übertragbarsten Projekte aus.

Die Adressaten des Naturpreises sind Gemeinden, Bauverwaltungen, Werkhöfe, Firmen im Facility-Management oder Gartenbau, Ökobüros, Quartiervereine, Naturschutzkommissionen und -vereine, Landwirtinnen und Landwirte, Non-Profit-Organisationen, Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und -architekten, Stockwerkeigentümergesellschaften, private Gartenbesitzende, interessierte Privatpersonen und so weiter.

Teilnahmebedingungen, Tipps und weitere Infos zur Ausschreibung finden sich unter ag.ch/naturpreis.

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